gesponsertRessourcenverschwendung im Cloud Business Cloud Waste: Wie kann die Verschwendung von Cloud-Ressourcen vermieden werden?

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Die Nutzung von Cloud-Ressourcen hat in letzter Zeit für einige Schlagzeilen gesorgt. Der Grund: Exzessive Ausgaben, insbesondere für ungenutzte oder untergenutzte Cloud Services. Es ist von Ressourcenverschwendung, Vergeudung von Rechenleistung und Cloud-Müll die Rede.

Cloud Waste stellt ein erhebliches Risiko für Unternehmen dar.(Bild:  Getty Images)
Cloud Waste stellt ein erhebliches Risiko für Unternehmen dar.
(Bild: Getty Images)

Was genau ist eigentlich Cloud Waste? Einfach ausgedrückt, handelt es sich um unnötige Kosten, die für Cloud Services anfallen, die Unternehmen nicht vollständig nutzen. Dies tritt häufig auf, wenn Teams einen spezifischen Service überdimensionieren oder wenn es mangelnde Kommunikation hinsichtlich des Cloud-Budgets des Unternehmens gibt. Das führt zum Beispiel dazu, dass Cloud-Ressourcen mehrfach gebucht werden oder bestehende Ressourcen schlicht ungenutzt bleiben.

Cloud Waste kann ein erhebliches Risiko für Unternehmen darstellen, insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Laut einer Umfrage von Flexera Software ist das Management der Cloud-Ausgaben für Unternehmen zu einer großen Herausforderung geworden. 82% der befragten Unternehmen haben dies als ihr wichtigstes Anliegen in der IT angegeben – sogar bedeutender als das Thema Cloud-Sicherheit.

Feature-Vielfalt um jeden Preis?

Cloud-Ausgaben lassen sich jedoch nicht so einfach kontrollieren wie in anderen Bereichen der IT. Wer zum Beispiel bei Hardware oder Software sparen möchte, veräußert Equipment oder kündigt Lizenzen. Das Management von Cloud-Kosten erfordert aufgrund der Skalierbarkeit und dezentralen Nutzung kontinuierliche Aufmerksamkeit. Je komplexer das Set-up des jeweiligen Cloud Service Providers ist, desto schneller geht der Überblick verloren. Eine große Vielzahl an Computing-Instanzen, zahlreiche Services und Frameworks, komplexe Preisstrukturen und scheinbar endlose Open-Source-Softwareumgebungen helfen da nicht.

Die Reise in die Public Cloud beginnt in der Regel mit einigen wenigen Anwendungen. Diese werden skaliert und flexibler genutzt als bisher. Hinzu kommen die wahrgenommenen Ersparnisse in den Betriebskosten durch die Verschiebung von CAPEX zu OPEX. Mit dem weiteren Wachstum des Unternehmens steigen jedoch die Kosten für den Betrieb dieser Anwendungen in der Cloud. Schließlich beginnen die Diskussionen im Unternehmen um die Kostenvorteile der Public Cloud im Vergleich zu On-Premises. Laut einer Studie von 451 Research im September 2021 haben bereits 48% der befragten IT-Entscheidungsträger Apps oder Workloads von Hyperscale-Cloud-Anbietern an andere Standorte migriert.

Wie sich Cloud Waste vermeiden lässt

Trotz der vermeintlichen Kostenersparnis bedeutet die Rückführung von Workloads ins eigene Rechenzentrum auch, einzugestehen, dass die Entscheidung für einen Cloud Hyperscaler möglicherweise nicht die beste Wahl war. Die Frage ist jedoch, ob die Rückkehr zur firmeneigenen Infrastruktur tatsächlich die Lösung für das Kostenproblem ist. Davon abgesehen, verzichtet man damit auf die Vorteile einer echten Cloud.

Um die Cloud-Ausgaben in den Griff zu bekommen und Cloud Waste zu vermeiden, sind vielmehr Transparenz und Einfachheit der Cloud-Plattform von entscheidender Bedeutung. Neben den großen Hyperscalern mit ausufernden Lösungsportfolios lohnt sich der Blick auf alternative Cloud-Anbieter. IONOS zum Beispiel bietet eine grafische Benutzeroberfläche, die den Aufbau der Cloud-Architektur einfach und übersichtlich gestaltet. Zudem bieten kleinere Anbieter oftmals transparentere Service-Portfolios ohne versteckte Gebühren. Preis-Leistungsvergleiche und professionelle Beratungsdienstleistungen für Cloud-Architekturen können ebenfalls helfen, Cloud Waste zu minimieren.

Die Rückführung von Workloads in die firmeneigene Infrastruktur sollte sorgfältig abgewogen werden. Es erfordert beträchtliche Investitionen in die Schulung des IT-Personals vor Ort und stellt Herausforderungen hinsichtlich der Erfüllung von Leistungs-, Verfügbarkeits-, Sicherheits-, Latenz- und Compliance-Anforderungen an verschiedene Standorten dar. Zudem sollte der ROI der weniger flexiblen IT-Plattform genau berechnet werden. Hinzu kommt, dass Cloud-Anbieter durch ihre Kernkompetenz im technologischen Wettrennen besser positioniert sind und Lernkurven direkt an Kunden weitergeben können.

Public Cloud Services sollten die Anwender nicht mit zusätzlichen Aufgaben belasten, sondern ihnen die Vorteile der Cloud direkt zu Gute kommen lassen. Einfachheit ist das Stichwort – so lässt sich Cloud Waste auch minimieren.

Den richtigen Cloud Provider wählen

Neben den großen Cloud-Anbietern mit ihren komplexen Strukturen bieten sich hier besonders alternative Cloud Provider wie IONOS an, die mit Einfachheit und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten und mit nur wenigen, überschaubaren Preispunkten überzeugen. Zusätzlich hilft eine feingranulare Skalierbarkeit der Cloud-Ressourcen, user-friendly Admin-Oberfläche und klar definierte Schnittstellen für automatische Composable Infrastructure. Denn: Auch Rechenleistung ist eine wertvolle Ressource. Der Umgang mit dieser muss allerdings noch optimiert werden.

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