Suchen

Professional Services Cloud und Channel – woran es noch hakt

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

In einer Umfrage will Hersteller Brocade ermittelt haben, warum der Channel in der noch einzunehmenden Rolle als Cloud-Berater ausgebremst wird.

Firma zum Thema

In der Cloud-Welt herrscht nicht nur eitel Sonnenschein.
In der Cloud-Welt herrscht nicht nur eitel Sonnenschein.
(Archiv: Vogel Business Media)

Der Spezialist für Netzwerklösungen, Brocade, hat weltweit rund 500 Reseller zum Thema „cloud-basierte Professional Services“ befragt und die Umfrageergebnisse „Survey reveals Channel Vision for 2020“ ins Netz gestellt. Bei Brocade interpretiert man die gesammelten Antworten dahingehend, dass „viele Reseller gehindert werden, sich weiter in Richtung cloud-basierter Professional Services zu bewegen, weil die Hersteller zu wenig flexibel sind und noch nicht wirklich in der Cloud angekommen sind“.

Außerdem seien die Programme der Hersteller aus diesem Umfeld vielen zu komplex und proprietäre Technologien würden noch zu häufig die Praxistauglichkeit einschränken.

Kundennachfrage steigt

Die Nachfrage von Kunden nach solchen Professional Services steige allerdings offenbar. Die Komplexität des Themas und Budget-Beschränkungen für Neuinvestitionen stellen nach der Brocade-Umfrage die größten Herausforderungen für die Kunden dar.

Nur elf Prozent der befragten IT-Profis fragen bei den Herstellern hinter den Cloud-Lösungen derzeit wegen Finanzierungslösungen nach.

19 Prozent fragen nach Unterstützung in Form von Marketing-Budget.

Alliance Partner Network

Nicht ohne Eigennutz weist Brocade auf das hauseigene Channel-Programm „Brocade Alliance Partner Network“ hin, welches die Bedürfnisse der Reseller berücksichtige. Dabei geht es vor allem um Finanzierungsangebote, sowie um „Tools und Ressourcen, die dem Channel helfen, ihre Beraterfähigkeiten weiter zu entwickeln“. □

(ID:36675550)