Deutsche Börse Cloud Exchange gewinnt neuen Partner

Cloud-Marktplatz integriert ITSM von ServiceNow

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Die Kooperation zwischen DBCE und dem neuen Partner solid-serVision schafft den Schulterschluss zu cloudbasiertem IT-Service-Management von ServiceNow.
Die Kooperation zwischen DBCE und dem neuen Partner solid-serVision schafft den Schulterschluss zu cloudbasiertem IT-Service-Management von ServiceNow. (Bild: DBCE)

Die Deutsche Börse Cloud Exchange (DBCE) kooperiert beim Aufbau ihres anbieterneutralen Cloud-Marktplatzes mit dem Beratungshaus solid-serVision aus Dresden. Der Spezialist für umfassende Enterprise-Service-Management-Lösungen auf der Basis von ServiceNow unterstützt bei der Integration des Cloud-Marktplatzes in die ServiceNow-Plattform.

Der Marktplatz für Cloud-Ressourcen des 2013 gegründeten Tochterunternehmens der Gruppe Deutsche Börse befindet sich derzeit mit ausgewählten Partnern und Providern in der Pilotphase. Mit Hilfe des neuen Partners solid-serVision können jetzt auch ServiceNow-Kunden den Marktplatz ab sofort nutzen. Somit können Infrastruktur-Ressourcen aus dem Marktplatz einfacher in das vorhandene IT-Service-Management eingebettet werden.

Mit der Kooperation erweitert die DBCE ihr Produkt-Angebot bereits in der Pilotphase. Die Integration der ServiceNow-Plattform soll helfen, die an der DBCE gehandelten Cloud-Ressourcen in einer Enterprise-Prozesslandschaft ganzheitlich abzubilden. Sie bindet zudem die Beschaffung, Bereitstellung, Administration und Steuerung von virtuellen Ressourcen in das vorhandene IT-Service-Management-System ein. Die Integration hat solid-serVision in Zusammenarbeit mit ServiceNow entwickelt und erprobt es in der aktuellen Pilotphase des Marktplatzes. „Wir freuen uns, dass DBCE die Bedeutung und das Potenzial der ServiceNow-Plattform als Steuerungs- und Management-Werkzeug nutzt, um eine noch weitergehende Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse zu erreichen“, erklärt Manfred Eierle, ServiceNow Regional Director EMEA Central.

Freie Wahl der Cloud-Provider

ServiceNow-Anwender sind beim zukünftigen Cloud-Marktplatz der Deutschen Börse nicht an einen einzelnen Provider gebunden, sondern wählen aus der Vielzahl der anbietenden Cloud-Provider aus. Der DBCE-Handelsplatz will über nur eine standardisierte Schnittstelle nicht nur Transparenz über Lokation und Preis bieten, sondern auch über Lieferbedingungen und vorhandene Kapazität im Infrastruktur-Markt. Damit sollen Unternehmen in der Lage sein, kontrollierte, rechtssichere Cloud-Infrastrukturen zu kompetitiven Preisen zu erwerben und innerhalb weniger Minuten bereitzustellen.

Laut Michael Osterloh, Mitglied des DBCE-Vorstandes, könnten Cloud-Provider wie Unternehmen, die Cloud-Services nutzen wollen, nur von den strategischen Vorteilen und standardisierten Rahmenbedingungen eines transparenten Handels mit Cloud-Ressourcen profitieren. Insofern sei die Partnerschaft ein entscheidender Schritt in Richtung Cloudnutzung: „Mit solid-serVision haben wir einen ersten Partner verpflichtet, der unsere Kunden umfassend von der strategischen Entscheidungsfindung bis zur Vollintegration des Marktplatzes in die Systemlandschaft begleitet. ServiceNow-Kunden gewinnen mit dieser Integration einen providerunabhängigen Bezugskanal für virtuelle Maschinen, der sich nahtlos in die vorhandene ServiceNow-Plattform einbettet.“

Und auch Tilo Steinmeier, CEO von solid-serVision, bewertet die neue Kooperation als eindeutig gewinnbringend für Kunden und Provider: „Die Cloud verändert die IT in Unternehmen nachhaltig und weitreichend. Umso wichtiger ist es, unseren Kunden ein weites Spektrum an Möglichkeiten und Optionen für die Gestaltung ihres cloudbasierten IT Service Managements anzubieten. Mit dem Schulterschluss zur DBCE schaffen wir erstmals die Voraussetzungen, Cloud-Kapazitäten herstellerneutral zu beziehen und sie ganzheitlich in ihre Enterprise-Service-Management-Lösung zu integrieren.“

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