tch &Test: Windows Intune vereint System-Inventarisierung, Remote-Steuerung und Malware-Prophylaxe

Cloud-basierte Webkonsole für die Administration von Windows-PCs

30.11.2010 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Endanwender können im Windows Intune-Center Remote-Unterstützung beim Systemadministrator anfordern oder Malware entlarven.
Endanwender können im Windows Intune-Center Remote-Unterstützung beim Systemadministrator anfordern oder Malware entlarven.

Mit Windows Intune hat Microsoft eine flexible Lösung für die Verwaltung von Windows-Rechnern angekündigt. Das Cloud-basierte Werkzeug lässt sich per Webkonsole steuern und hat auch Zugriff auf Rechner außerhalb des Firmennetzes. Das fertige Produkt soll 2011 auf den Markt kommen, CloudComputing-Insider hat die Betaversion bereits jetzt angetestet.

Unter dem Dach von Windows Intune offeriert Microsoft ab kommendem Jahr ein Abonnement für Upgrade-Lizenzen sowie eine Management-Lösung für PCs. Letztere haben wir uns ein etwas genauer angeschaut.

Der Cloud-basierte Dienst soll Administratoren helfen, Windows-Rechner zu überwachen und abzusichern. Dabei können Systemverantwortliche die jeweilige Hard- und Softwareausstattung der PCs einsehen sowie Update-Richtlinien festlegen. Zum Dienst gehören außerdem ein Malwareschutz sowie eine Fernwartungskomponente.

Lokale Zusatzsoftware trotz Cloud nötig

Besonderer Charme der Cloud: Administratoren können Clients von beliebigen Rechnern mit Internetverbindung aus überwachen. Analoges gilt für Clients. Für eine Verbindung zum Systembetreuer genügt eine Internetanbindung.

Ganz ohne lokale Software funktioniert Windows Intune freilich nicht. Der vom Administrator genutzte Browser muss Microsofts Erweiterung Silverlight unterstützen. Auf zu überwachenden Clients muss zudem eine lokale Software installiert werden, für den Remote-Zugriff ist ein weiteres Tool auf dem Administrationsrechner nötig.

Navigationsleiste ordnet Funktionen übersichtlich an

Administratorsicht: Eine Navigationsleiste gruppiert die Funktionen von Windows Intune.
Administratorsicht: Eine Navigationsleiste gruppiert die Funktionen von Windows Intune.

Zentrales Steuerungselement ist eine Web-Konsole. Nach der Anmeldung bei Windows Intune hat der Administrator Zugriff auf eine Navigationsleiste am linken Bildschirmrand. Über diese wird auf die verschiedenen Funktionen zugegriffen. Wir wählen zunächst den letzten Eintrag „Verwaltung“. Hier lässt sich unter anderem die Software für Clients herunterladen – die Voraussetzung für die Fernwartung. Die Installationsdateien können schließlich auf einem Endpoint ausgeführt werden. Anschließend taucht das System in der Webkonsole auf und lässt auf sich warten. Microsoft nennt hierfür eine Zeitspanne von circa 30 Minuten.

Sind die Clients einmal installiert steigt der Administrator jedoch sinnvollerweise bei der Systemübersicht in die Überwachungslösung ein. Hier werden auf einen Blick Systemstatus, zu genehmigende Updates und Warnungen dargestellt. Außerdem erfährt der IT-Verantwortliche hier schon welche Clients offline sind und welche Agenten keinen Bericht erstatten.

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