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Sparziel von 20 Prozent nach drei Jahren erreicht Citrix senkt IT-Kosten mit BYOD

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Citrix hat seine IT-Kosten eigenen Angaben zufolge mit „Bring your own device“ (BYOD) um 20 Prozent reduziert. Zu Einsparungen führten vor allem die sinkende Nachfrage nach Desktop-Support und seltenere Fehlbedienungen durch Anwender.

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Seit Citrix-Mitarbeiter ihre selbst angeschafften Geräte nutzen dürfen, sind die IT-Kosten des Unternehmens um 20 Prozent gesunken.
Seit Citrix-Mitarbeiter ihre selbst angeschafften Geräte nutzen dürfen, sind die IT-Kosten des Unternehmens um 20 Prozent gesunken.

„Die Einführung des BYOD-Programms war für uns ein logischer Schritt, schließlich bieten wir mit unseren Technologien die Grundlagen dafür. Die erreichten Einsparungen bestätigen diese Strategie. Wir haben einen hohen Return on Investment erreicht“, sagt Martin Kelly, Vice President of Information Technology und bei Citrix für das BYOD-Programm verantwortlich.

„Die IT-Kosten sind deutlich gesunken, obwohl im gleichen Zeitraum die Zahl der Mitarbeiter weltweit um 2.000 Personen angestiegen ist. Deshalb werden wir das Programm ausbauen und hoffen, dass auch unsere Partner und Kunden ähnliche Resultate erzielen können. Der Citrix Security Index zeigt, dass die Unternehmen daran interessiert sind.“

Beim BYOD-Programm von Citrix pflegen die Mitarbeiter ihre selbst angeschafften Geräte weitgehend eigenständig. Bis 2015 soll das Programm unternehmensweit für alle Mitarbeiter gelten.

Der vor kurzem veröffentlichte Citrix Security Index zeigt, dass das Thema BYOD auch in deutschen Unternehmen immer wichtiger wird. Bereits jetzt nutzen rund 32 Prozent der Belegschaft in den für die Studie befragten Unternehmen eigene PCs oder Notebooks für die Arbeit, rund 27 Prozent verwenden ihr privates Smartphone auch für Geschäftszwecke.

In den kommenden zwei Jahren rechnen die Teilnehmer mit einer deutlichen Zunahme. Laut ihrer Einschätzung werden dann rund 50 Prozent der Mitarbeiter mit eigenen Rechnern und rund 66 Prozent mit eigenen Smartphones arbeiten. 52 Prozent der befragten Unternehmen wollen flexible Umgebungen für ihre Mitarbeiter schaffen, um diesen Trend zu unterstützen.

Desktop-Virtualisierung gilt dafür als technische Grundlage: Rund 51 Prozent der Befragten sehen die Technologie als sichere Möglichkeit, um Geräte von Mitarbeitern einzubinden.

Citrix hatte das BYOD-Programm vor drei Jahren eingeführt, damit Angestellte ihre eigenen Endgeräte auch am Arbeitsplatz verwenden können. Es steht allen Mitarbeitern offen, die mindestens zwölf Monate bei Citrix gearbeitet haben. Jeder Teilnehmer erhält einen Zuschuss für die Anschaffung eines Gerätes seiner Wahl. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, Antivirus-Software zu installieren und aktuell zu halten. Außerdem müssen sie einen Supportvertrag für drei Jahre abschließen.

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