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Hard- und Softwareerweiterungen sowie Cloud-Lösung für Cisco Telepresence Cisco baut Videokonferenzportfolio zu umfassender Collaboration-Lösung aus

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Cisco erweitert sein Telepresence- und Videokonferenzportfolio um eine HD-Videokonferenzsoftware für Gesprächspartner mit verschiedenen Endgeräten und um ein Videokonferenzsystem für mittelgroße bis große Unternehmen. Zudem wird eine Cloud-Lösung als Abo-Service angeboten. In Kürze soll auch eine mobile Lösung für den Gesundheitssektor zur Verfügung stehen.

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Das Cisco Telepresence System MX300 soll in 15 Minuten installiert und einsatzbereit sein.
Das Cisco Telepresence System MX300 soll in 15 Minuten installiert und einsatzbereit sein.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit der HD-Videokonferenzsoftware Cisco Jabber für Telepresence sollen Gesprächspartner per Desktop-PC, Notebook oder Tablet an der Videokonferenz teilnehmen können. Das Cisco Telepresence System MX300 ließe sich schnell installieren und würde sich aufgrund des einfachen Managements für den Einsatz in mittelgroßen bis großen Unternehmen eignen. Der Abo-Service Cisco Telepresence Callway soll kleinen und mittelgroßen Unternehmen eine gehostete Cloud-Lösung zu geringen Kosten zur Verfügung stellen.

Zu jeder Zeit, von jedem Ort, mit jedem Endgerät

Mit der standardbasierenden Software Cisco Jabber lassen sich Teilnehmer über eine Website zu einer Telepresence-Videokonferenz einladen. Nach dem Download des kostenlosen Jabber Video Client können sich Teilnehmer mit ihrem PC, Mac, Tablet oder Smartphone einwählen. Ein Beta-Programm ist ab dem ersten Quartal 2012 vorgesehen.

Videokonferenzen in Full-HD

Das Telepresence System MX300 kann Cisco zufolge in nur 15 Minuten eingerichtet werden. Es soll Videokonferenzen mit einer Full HD-Auflösung von 1080p und 30 Frames pro Sekunde für idealerweise bis zu neun Personen bieten und sich sich vor allem für Team-Meetings eignen.

Telepresence in der Telemedizin

Der Cisco Telepresence VX-Clinical Assistant soll die Möglichkeiten speziell für das Gesundheitswesen erweitern. Für telemedizinische Anwendungen sei das System auf einem mobilen Wagen montiert und könne so die Patientenbetreuung aus der Ferne, die Aufstellung virtueller Ärzteteams sowie eine flexible Weiterbildung für Mediziner, Assistentinnen und Laien ermöglichen. Die Lösung soll ab dem ersten Quartal 2012 verfügbar sein.

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