Manufacturing Execution System Checklisten-Plugin für die Produktion

Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Elke Witmer-Goßner

iTAC hat ein Checklisten-Plugin gelauncht, das die elektronische Erfassung von Checks und nachträgliche Auswertung der Ergebnisse ermöglicht. In der Regel findet das heute meist immer noch auf Papier statt.

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In der Produktion ist der Einsatz von Checklisten üblich, beispielsweise vor dem Start einer Anlage oder wenn ein Teil zum ersten Mal produziert wird.
In der Produktion ist der Einsatz von Checklisten üblich, beispielsweise vor dem Start einer Anlage oder wenn ein Teil zum ersten Mal produziert wird.
(Bild: gemeinfrei© jarmoluk / Pixabay )

In der Produktion ist der Einsatz von Checklisten üblich, beispielsweise vor dem Start einer Anlage oder wenn ein Teil zum ersten Mal produziert wird. Meist werden diese manuell erstellt. Die iTAC Software AG hat dagegen Manufacturing-Execution-System-(MES)- und Industrial-Internet-of-Things-(IIoT)-Lösungen für transparente, automatisierte Produktionsabläufe entwickelt und stellt verschiedene Services zur Vernetzung, Automatisierung und Analyse von Fertigungsprozessen bereit.

„Die Administration, Erfassung und Auswertung von Checklisten wird oftmals noch konventionell gehandhabt. Mit den wachsenden Anforderungen in der Fertigung reichen mit Papier und Stift erstellte Checklisten auf Klemmbrettern oder selbstgebaute Excel-Sheets jedoch längst nicht mehr aus. Für reibungslose und moderne Produktionsprozesse sind elektronische dynamische Checklisten-Systeme unabdingbar“, so Peter Bollinger, CEO der iTAC Software AG.

Im Checklisten-Manager des Plugins können verschiedene Kontrolllisten eingesehen werden. Vor dem Start einer Maschine lassen sich beispielsweise Faktoren wie „Umgebungstemperatur überprüfen“, „Sind alle Werkzeuge eingebaut?“, „Sind alle Sicherungsmaßnahmen aktiviert?“ und vieles mehr abfragen.

Der Anwender kann frei definieren, wann eine Checkliste ausgeführt werden soll (z.B. täglich, monatlich, jährlich, zum Schichtbeginn oder Schichtende). Bei ähnlichen Checklisten stehen häufig ausschließlich die Funktionen „done/not done“, „okay/not okay“ zur Verfügung. Für höhere Flexibilität wurden von iTAC im Checklistenmodul verschiedene Typen hinzugefügt – so kann zwischen „Nummerisch“, „Entscheidung“, „Auswahl“ oder „Text“ unterschieden werden.

„Durch das neue Plugin ist eine lückenlose, papierlose Dokumentation sowie hohe Flexibilität möglich. Da für alle Verantwortlichen alle Daten zentral abrufbar sind, werden effiziente Abläufe unterstützt. Das Checklistenmodul kann sowohl mobil auf dem Tablet als auch auf einem Büro-PC eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil ist die möglichst geringe Abhängigkeit zum MES. Wir haben eine nahtlose Integration in unsere Workbench umgesetzt und können die Ergebnisse der Checklistenprüfung in unser Prozess-Interlocking einbinden“, so Bollinger.

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Dr. Dietmar Müller

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