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Virtualisierung und Cloud veränderen das Client- und Software-Management Centracon will Fat Clients verschlanken

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die „Smart Workplace Architecture“ vom Beratungshaus „Centracon“ soll klassische Mechanismen des Client- und Software-Managements um Komponenten wie Zentralisierung, Virtualisierung und Streaming ergänzen.

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Centracon schneidert aus Fat-Clients solche, die sich in virtulisierte und automatisierte Umgebungen einpassen.
Centracon schneidert aus Fat-Clients solche, die sich in virtulisierte und automatisierte Umgebungen einpassen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Angesichts der „momentan vielfältigen neuen technologischen Einflüsse auf die Desktop-Architekturen“ empfiehlt das Beratungshaus Centracon „eine systematische und mittelfristig angelegte Innovationsstrategie zu entwickeln, statt sich modernistischen Einzelaktivitäten zu widmen“. Dies gewährleistet nach Einschätzung der Consultants eine höhere Investitionssicherheit.

Zu den besonders heiß diskutierten Trends für das Desktop Management zählt Centracon den mobilen Einsatz von Anwendungen, Virtual DesktopInfrastructure (VDI) und die Automation von Serviceprozessen, eine Liberalisierung der Endgerätenutzung sowie Cloud Computing.

Angesichts der langen Liste an möglichen Neuerungen und an grundsätzlichen Veränderungspotenzialen bedürfe es, nach Aussage von Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards, einer klaren Roadmap, die sowohl die bestehenden technischen und organisatorischen Bedingungen berücksichtige als auch in der Funktion eines roten Fadens den sukzessiven Innovationsprozess lenkt. Als Beispiel nennt er Virtual Desktop Infrastructure (VDI).

Virtuelle Arbeitsplätze haben Zukunft

Die herkömmliche Terminal-Technik und normale Client-Installationen würden vermutlich über längere Sicht nicht überflüssig. Vielmehr sei VDI sei zunächst als eine ergänzende Technologie zu verstehen. Gerhards: „Es wird keine Virtualisierungsrevolution geben, sondern ein evolutionärer Prozess stattfinden. Dabei geht es darum, unter Nutzung der bestehenden Strukturen überlegte Wege in die Zukunft zu gehen.“

Die „Smart Workplace Architecture“ von Centracon soll dort, wo Desktops organisatorische oder technische Veränderungen bisher behindert haben, durch Modularisierung und Virtualisierung die Systeme flexibler machen. Mitarbeiter erhalten einen ortsunabhängigen Zugriff auf Anwendungen und Daten.

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