Software as a Service liefert stets aktuelle Kundendaten

Candor bietet CRM als Service aus der Cloud an

17.03.2011 | Autor / Redakteur: Michael Hase / Ulrike Ostler

Mit dem „Sales Information System“, das Anbieter Candor als Service bereitstellt, lassen sich Kundenkontakte verwalten. Screenshot: Candor
Mit dem „Sales Information System“, das Anbieter Candor als Service bereitstellt, lassen sich Kundenkontakte verwalten. Screenshot: Candor

Der Dienstleister Candor stellt Custumor Relationship Management (CRM) als Software as a Service (SaaS) bereit. Alle Nutzer eines Unternehmens greifen per Browser auf ein- und denselben zentralen Datenbestand zu. Dadurch sind sämtliche Informationen stets aktuell, ohne dass ein Abgleich zwischen lokalen und zentralen Daten erforderlich wäre. Beim Hosting arbeitet Candor mit dem IT-Konzern Fujitsu zusammen.

Für Unternehmen stellt sich heute weniger die Frage, ob sie Anwendungen als Service beziehen sollen. Die Frage lautet vielmehr immer häufiger, welche Applikationen sie selbst betreiben und welche sie aus der Cloud beziehen wollen.

Plant eine IT-Abteilung die Einführung einer neuen Anwendung, wird Software as a Service als alternatives Bereitstellungsmodell zumindest in Betracht gezogen. Das gilt umso mehr, wenn es sich um Applikationen handelt, die nicht das Kerngeschäft des Unternehmens unterstützen.

Der Dienstleister Candor bietet sein „Sales Information System (SIS)“ erst gar nicht als Software-Paket an, das „on premise“ beim Kunden installiert wird. Vielmehr stellt der Anbieter die Software ausschließlich im On-demand-Modell über das Internet bereit.

Bei Candor SIS handelt es sich um ein System für das Customer Relation Management (CRM). Es unterstützt den Vertrieb dabei, Kunden- und Kontaktdaten zu verwalten sowie auf Kunden bezogene Projekte und Aktionen zu steuern. Mit verschiedenen Tools können Sales-Mitarbeiter beispielsweise Projekte auswerten, Statistiken erstellen, Forecasts berechnen oder personalisierte Mailings versenden.

Flexible Laufzeiten und Kostenstrukturen

On-demand-Modelle mit flexiblen Laufzeiten und Kostenstrukturen, die sich am tatsächlichen Verbrauch orientieren, bieten Anwendern prinzipiell eine Reihe von Vorteilen. Bezieht ein Unternehmen die Software als Service und zahlt dafür abhängig von der Nutzung monatliche Mietgebühren, kann es beträchtliche Kosten sparen.

Denn bei einem SaaS-Modell fallen praktisch keine oder nur geringe Anschaffungskosten an. Oft müssen Unternehmen nur in Beratungsleistungen, die Schulung von Mitarbeitern oder die Anbindung von Drittsystemen an den neuen Service investieren.

Die IT-Abteilung muss jedoch weder Geld für zusätzliche Hardware noch für Software-Lizenzen ausgeben. Aus Sicht von Dienstleister Candor eignet sich sein Angebot daher insbesondere für kleinere Unternehmen, die keine aufwändige IT-Infrastruktur aufbauen und unterhalten wollen.

Weniger Aufwand für Administration

Da keine Software im Unternehmen installiert wird, entsteht beim SaaS-Modell auch für die Administration kaum zusätzlicher Aufwand. Mehr als einen Browser benötigen die Mitarbeiter nicht, um die Funktionen zu nutzen und auf die Daten zuzugreifen.

Aus dieser Art der Nutzung ergeben sich gerade für CRM-Systeme spezifische Vorteile. Denn beim Management von Kundenbeziehungen ist die Aktualität und Integrität der Daten unerlässlich.

Vertriebsmitarbeiter sind häufig bei Kunden und halten sich nur unregelmäßig im Büro auf. Meist arbeiten sie an mehreren Projekten parallel. Dennoch müssen ihnen jederzeit und an jedem Ort die aktuellen Kundeninformationen zur Verfügung stehen.

Mit Candor SIS greifen alle Mitarbeiter über das Internet auf ein- und denselben zentralen Informationsbestand zu, egal wo sie sich gerade befinden. Eine Synchronisationen von lokalen und zentralen Daten, wie sie bei CRM-Systemen mit Fat-Clients auf den Nutzer-PCs erforderlich ist, wird damit überflüssig.

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