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Bestes Jahr der Firmengeschichte

Cancom: Vom Systemhaus zum Service-Provider

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Cloud-Leader

Klaus Weinmann, Vorstandsvorsitzender von Cancom
Klaus Weinmann, Vorstandsvorsitzender von Cancom
Weinmann macht kein Geheimnis daraus, dass er zur Nummer eins in Deutschland werden will. Er nutzt nach eigenen Angaben dazu die Transformationsphase auf dem hiesigen Systemhausmarkt. Bisher hat es Cancom zwar noch nicht in die Lündendonk-Top-Listen der führenden IT-Service- und -Integrations-Unternehmen geschafft. Experton allerdings zeichnete vergangenes Jahr den Münchner Konzern mit dem „Cloud Leader Award“ aus. Auch Cisco ehrte Cancom mit der Auszeichnung als „Cloud Builder Partner of the Year“ in Deutschland und EMEAR (das "R" steht für Russia; Anmerkung der Redaktion).

Bilanz

Insgesamt konnte die Cancom-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr das Wachstum der Gesamtwirtschaft und des IT-Markts in Deutschland übertreffen. Der Konzernumsatz wuchs um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr von rund 558 Millionen Euro auf fast 614 Millionen Euro. Dabei sind 6,7 Prozent des Umsatzwachstums organisch. Der Konzern-Rohertrag wuchs ebenfalls von rund 166 Millionen Euro auf 186,5 Millionen Euro (+12,2 Prozent) bei einer verbesserten Rohertragsmarge von 30,4 Prozent nach 29,8 Prozent im Jahr 2012. Das ist unter anderem auf die Ausweitung des Dienstleistungsgeschäfts zurückzuführen.

Unter anderem das Geschäft mit Cloud-Services im wirkt sich positiv auf die Ergebnisentwicklung aus. So stieg das Konzern-EBITDA von knapp 28 Millionen Euro auf 33,4 Millionen Euro, was einem Plus von 18,9 Prozent entspricht. Das Konzern-EBITA für 2013 beträgt 25,5 Millionen Euro und konnte somit um 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden.

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