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Bestes Jahr der Firmengeschichte Cancom: Vom Systemhaus zum Service-Provider

| Redakteur: Sarah Gandorfer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Cancom einige markante Grundsteine für die künftige Strategie gelegt: dem Wandel zum Cloud-Anbieter. Neben diversen Akquisitionen soll hierzu auch die Gründung einer eigenen US-Tochter weiter helfen. Das gerade veröffentlichte Konzernergebnis liegt auf Rekordniveau.

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Seit 2012 befindet sich der Firmenhauptsitz von Cancom in München.
Seit 2012 befindet sich der Firmenhauptsitz von Cancom in München.
(Bild: Cancom)

Es ist nicht das erste Mal, dass Cancom-CEO Klaus Weinmann ein bilanztechnisch ein Rekordjahr verkündet. So auch diesmal: „2013 war für Cancom das erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmengeschichte, mit entscheidenden Fortschritten und weichenstellenden Ereignissen.“

Zu diesen gehören die Gründung der US-Tochter Cancom Inc. in Palo Alto, deren Ziel es ist, IT-Trends frühzeitig zu erekenn und damit neue Produkte zu entwickeln sowie Marktchancen im Cloud-Computing-Umfeld in den USA zu analysieren. Außerdem hat Cancom in einem öffentlichen Übernahmeverfahren 75 Prozent des Kölner Cloud-Anbieters Pironet übernommen.

„Wir konnten unsere Positionierung in den zukunftsrelevanten Wachstumsmärkten wie Cloud Computing und IT-Mobility weiter ausbauen, sowohl mit operativen Erfolgen als auch durch die getätigten Akquisitionen. Zudem haben wir die Eigenkapitalbasis geschaffen, um das Wachstum auch im laufenden Geschäftsjahr weiter voranzutreiben.“

Die Akquisition der On line Datensysteme in Berlin, einem vorwiegend in Deutschland tätigen Systemhaus mit langjährigen Geschäftsbeziehungen zum Öffentlichen Dienst geht in dem Cloud-Rahmen beinahe unter. Zumal Cancom erst kürzlich einen weiteren großen Schritt in die Wolke angekündigt hat, in dem der Konzern kundtat, die Service-Tochter von Allgeier kaufen zu wollen: Didas Business Services ist deutschlandweit mit acht Standorten vertreten und bietet IT-Dienstleistungen sowie -Lösungen in den Bereichen Professional-, Managed- und Cloud-Services an. Dabei stehen Design, Implementierung sowie Transformation und Betrieb von IT- / Cloud-Architekturen im Vordergrund.

Ein Leckerbissen also für Weinmann, der das bisher bestehende Cloud-Portfolio rund um die „Private Cloud Lösung AHP“ erweitern möchte. Durch die Pironet-Übernahme kann Cancom nun auf die geschützte Marke „Business Cloud“ zugreifen.

„Unter diesem Namen wollen wir den Markt künftig angehen“, erläutert der CIO. „Der USA-Zukauf der HPM Networks im Silicon Valley hat für uns strategische Bedeutung: Hier planen wir das Geschäft kennenzulernen und dann Stück für Stück auszubauen.“ Das kalifornische Unternehmen hat namhafte Kunden wie Twitter im Gepäck.

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