Anwendungen werden bei Lastspitzen dynamisch in öffentliche Cloud ausgelagert CA Workload Automation 11.3 unterstützt Cloud Bursting

Redakteur: M.A. Dirk Srocke

CA Technologies, Experte für das IT-Management, hat CA Workload Automation 11.3 vorgestellt. Die Lösung verwaltet hybride Clouds und hilft, Lastspitzen dynamisch auszulagern und damit abzufedern. CA verspricht einen optimierten Self-Service sowie verbesserten Support für Web Services, Java-Applikationsserver (J2EE) und relationale Datenbanken.

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Mit dynamisch ausgelagerten Applikationen will CA für mehr Agilität sorgen.
Mit dynamisch ausgelagerten Applikationen will CA für mehr Agilität sorgen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit der jetzt vorgestellten Lösung CAWorkload Automation 11.3 können Anwender Workloads in privaten, öffentlichen und hybriden Clouds starten, überwachen und verwalten. Das Werkzeug unterstützt dabei auch das so genannte Cloud Bursting. Dabei werden interne Softwareanwendungen dynamisch in eine öffentliche Cloud ausgelagert, um Arbeitslastspitzen abzufangen.

Roger Pilc, General Manager für die Bereiche Virtualisierung und Automation von CA, erläutert die Vorteile der Lösung: „Die neuen Leistungsmerkmale der aktuellen Version sorgen für eine erhöhte Agilität, die Unternehmen benötigen, wenn sie mit den zunehmenden Anforderungen des Business Schritt halten wollen. Mit der neuen Version können sie ein größeres Arbeitsvolumen zuverlässig und günstig verarbeiten, und zwar auf allen Plattformen und innerhalb sämtlicher Arten von IT-Umgebungen.

Konkret bietet CA Workload Automation 11.3 folgende Funktionen:

  • Support für neue Applikationen: Durch die tiefgreifende Integration der Lösung in einen Applikations-Stack lassen sich die Ereignisse aufspüren, die Workloads bewirken. Spezielle Erweiterungen gewährleisten einen besseren Support für das Workload Management bei Web Services, Java-basierten Applikationsserver J2EE, relationalen Datenbanken und anderen Komponenten. Aufgrund der Integrationstiefe des neuen Release müssen Kunden seltener auf kostenintensive Scripts oder andere Integrationsmethoden zurückgreifen, verspricht der Hersteller.
  • Dynamisches Workload Placement: Mit CA Workload Automation können IT-Teams auf schnelle Weise Workloads verschieben und sie etwa bei Arbeitsspitzen in Cloud-Umgebungen abarbeiten lassen. Das macht das sogenannte dynamische Workload Placement möglich, dank dessen IT-Teams zügig Workloads provisionieren und abarbeiten können – egal ob auf physischen Infrastrukturen, virtualisierten privaten Clouds oder auf öffentlichen Clouds wie Amazon EC2.
  • Self-Service für das Workload Management: CA baut seine Self-Service-Benutzerschnittstelle aus und ermöglicht es nun Endnutzern, Workload-Prozesse anzufordern und auszuführen – gesteuert von Workload-Richtlinien und Governance-Prozessen. Dadurch sind die Anwender bei Änderungen nicht mehr von Administratoren abhängig. Durch die selbstständige Workload-Bearbeitung und Steuerung wird eine höhere Effizienz erreicht. Gleichzeitig gewinnt das Unternehmen mehr Kontrolle über die eigenen Services.
  • Release Management für Workload Automation: Die neue Version der CA Technologies-Lösung automatisiert den Transferprozess der Workloads aus den Test- und Entwicklungsumgebungen in die Produktionsumgebung. Auf diese Weise habe beispielsweise ein großes Finanzinstitut den Transferprozess von zwei Wochen auf nur 20 Minuten verkürzen können.

CA Workload Automation 11.3 bietet kalendergestütztes und ereignisgesteuertes Management für unternehmenswichtige Applikationsprozesse sowie -Workloads und ist Teil eines umfangreichen Produktportfolios für Applikationsmanagement. Vom gleichen Hersteller gibt es außerdem Werkzeuge für Configuration Management, Kapazitäts-Management, Discovery und Dependency Mapping, Performance Management sowie die Self-Service- und Administrator-Provisionierung.

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