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CA Cloud Commons – der Appstore für Unternehmen, Teil 1

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Erfolg und Chancen von Cloud Commons

"Anfang Dezember verfügten die CA Cloud Commons über 2204 Mitglieder. Ich gehe davon aus, dass diese Zahl sprunghaft steigen wird, da wir doch gerade das Developer Studio und den Marketplace frei gegeben haben", berichtet Jeffrey Abbott, Product Marketing Manager in der Cloud-Business Unit von CA. Er sitzt in Framingham in der Nähe von Boston.

Seinem Wissensstand nach findet sich noch kein deutscher Partner im Commons-Netzwerk, man habe allerdings auch erst im November mit der Vermarktung hierzulande begonnen. Sein deutscher Kollege Meyer kann sich als Partner durchaus große Hoster wie Strato oder 1&1 Vorstellen.

Dabei wäre prinzipiell auch denkbar, dass CA selbst als Hoster für die in Cloud Commons angebotenen Lösungen auftritt. Das wäre ein vergleichsweise überraschender Schritt, aber, so Meyer: "In den 90er Jahren sind wir schon einmal mit unseren Mainframes als Hoster aktiv gewesen. Warum sollten wir nicht noch einmal in ein lukratives Geschäft einsteigen? Statt Mainframes nun eben AppLogic-Grid.“ Aktuell lote man die Bereitschaft der Kunden für solch ein Angebot aus.

Beschränkte App-Anzahl

"Bisher gibt es im Marktplatz 80 Einträge (Stand 15. Dezember 2011). Das heißt, er steckt noch sehr in den Kinderschuhen", urteilt Karin Henkel, Senior Research Director bei Strategy Partners. Es bedürfe noch einiges an Marketing, bis die Aufmerksamkeit der Branche so groß sei, um die Commons auch als White Label vertreiben zu können.

Diese Aufmerksamkeit muss erst ein paar Hürden nehmen: "Meine Recherchen haben ergeben, dass jeder der bei Cloud Commons angemeldet ist, auch einstellen kann. Allerdings muss man sich zuerst als Mitglied anmelden und die AGBs sowohl für den Marktplatz als auch für das Developer Studio akzeptieren. Außerdem muss man vor der Zertifizierung eine Checkliste ausfüllen." Das ist dann doch etwas ausführlicher als im AppStore von Apple.

Ehrgeizige Ziele

Allerdings: Nach der Selbstzertifierung können die Apps sofort genutzt werden. Diese sind zum Teil kostenlos, zum Teil kostenpflichtig. Die Preise variieren ziemlich zwischen 9 bis hin zu 10.000 Dollar per Monat und User. Jede App ist ausgepreist, zumeist inklusive Mengenrabatt.

CA-Manager Abbott beteuert, dass man die Commons mit allem gebotenen Eifer angehe: "Aktuell beschäftigt CA rund 20 Mitarbeiter, die ausschließlich die Cloud Commons betreuen, diesen wird von einer Vielzahl an Kollegen aus den unterschiedlichsten Abteilungen zugearbeitet", so Abbott. Man sei also sehr engagiert, genauso wie viele Drittanbieter, die ihre Angebote bei den Commons einstellten.

Der Autor:

Dr. Dietmar Müller ist ein freier Autor aus München.

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