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Cloud-Dienste von BT rechnen sich, sagt BT BT erweitert das Angebot für das Virtual Data Centre

Redakteur: Ulrike Ostler

Mit dem Virtual Data Centre (VDC) können Unternehmen vorkonfigurierte, von BT bereitgestellte Rechenzentrumslösungen nutzen, die über ein sicheres Self-Service-Portal innerhalb kürzester Zeit eingerichtet, überwacht und verwaltet werden. Jetzt erleichtert der Provider Unternehmen die Migration von bereits vorhandenen virtuellen Servern in die Cloud-Umgebung und unterstützt mehr Betriebssysteme.

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BT erleichtert die Entscheidung für die Cloud.
BT erleichtert die Entscheidung für die Cloud.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das BT-Angebot VDC erlaubt es Kunden, nach Bedarf Server, Speicherkapazität (Storage und Backup), Netzwerkanbindung und Security-Services zu bestellen und zu kündigen. Zahlen sollen sie für die tatsächlich benötigten Ressourcen. Dank eines solchen Kostenmodells könnten Kunden mit diesem Dienst den Aufwand für ihre IT-Infrastruktur um bis zu 40 Prozent senken, so BT (siehe: Abbildung )

BT wirbt für den Service außerdem mit Sicherheit für die Infrastruktur sowie einer besseren Umweltbilanz für die Kundenunternehmen.

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Das Angebot zur Bereitstellung von „Infrastructure as a Service“ (IaaS), könne, so der Anbieter, die Implementierungszeit für eine neue Rechenzentrums-Infrastruktur von Monaten auf wenige Tage verkürzen. Änderungen ließen sich in wenigen Stunden oder sogar in Minutenschnelle vornehmen, je nach den Spezifika.

BT erleichtert die Migration in die Cloud

Über ein Self-Service-Portal ist eine flexible Bereitstellung möglich, so dass Kunden nicht mehr in zusätzliche Infrastruktur investieren müssen, die eigentlich nur zu Spitzenzeiten – wenn saisonbedingte Schwankungen die Nachfrage nach IT-Diensten verstärken – ausgenutzt wird. Das Portal bietet zudem Tools zum Modifizieren der Netzwerkinfrastruktur sowie zur Überwachung der gebuchten Ressourcen.

Das Feature „VDC Connect“ soll den Unternehmen ermöglichen, VDC einfach und sicher an ihr Firmennetz, beziehungsweise an ihr eigenes Rechenzentrum anzubinden. Dabei können die unterschiedlichsten Verbindungstechniken wie MPLS, Ethernet oder klassische Standleitungen zum Einsatz kommen.

Durch die Koppelung von eigenen Komponenten mit den Ressourcen im Virtual Data Centre können die Kunden individuell entscheiden, welche Anwendungen und Daten im eigenen Haus verbleiben sollen und welche in die sichere Cloud-Umgebung von BT ausgelagert werden. Da die Anbindung über dedizierte Leitungen und nicht über das Internet erfolgt, lassen sich auch besonders hohe Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und Verfügbarkeit berücksichtigen, wirbt der Anbieter.

Windows und Linux im Angebot, weitere Betriebssysteme machbar

Mit dem Feature „Customer Virtual Server“ (CVS) stellt BT seit der diesjährigen CeBIT eine Migrationslösung für Unternehmen bereit, die bereits virtualisierte Server in ihren Rechenzentren betreiben: Vorhandene virtuelle Server sollen sich damit einfach, schnell und automatisiert in das VDC verlagern lassen.

Erweitert wurde auch das Spektrum der verfügbaren Betriebssysteme: VDC-Kunden können ab sofort zwischen Windows 2003, Windows 2008 und Red Hat Linux wählen. Alle Betriebssysteme stehen jeweils in der Standard- und Enterprise-Ausführung, sowohl als 32-Bit- als auch als 64-Bit-Version zur Verfügung. Der Kunde kann darüber hinaus auch selbst weitere Betriebssysteme einbringen, sofern sie mit VDC kompatibel sind.

BT bietet darüber hinaus eine Reihe von Web-Server- und Datenbank-Applikationen an wie „Microsoft Internet Information Server“ (IIS), „SQL Server“, „Apache Web-Server“ und das Open-Source Datenbank-Management System „MySQL“.

Assessment für Cloud-Readyness

Doch ohne eine Beratungsangebot kommt auch das Cloud-Portfolio von BT nicht aus. „VDC Assess“ und „VDC Migrate“ sollen Kunden bei der Wahl und Anbindung der VDC-Services unterstützen. Gemeinsam mit dem Kunden wird in Workshops unter anderem ermittelt, welche Applikationen unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten für die Verlagerung in die Cloud geeignet sind.

Die neuen VDC-Features sind in Großbritannien, Irland, Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Frankreich und den Benelux-Staaten verfügbar.

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