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FTS-CTO Joseph Reger wirbt mit BYOD für Desktop-Virtualisierung und Zero-Clients „Bring your own device“ als Wettbewerbsvorteil begreifen

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mitarbeiter, die eigene Rechner ins Unternehmen bringen, sind eine Chance – sagt Joseph Reger, CTO bei Fujitsu Technology Solutions (FTS). Das Konzept „Bring your own device“ (BYOD) lasse sich per Client-Virtualisierung gut in Sicherheitskonzepte einbinden und biete massive Vorteile bei der Rekrutierung von fähigen Fachkräften im „War of Talents“.

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BYOD ködert fähige Fachkräfte, meint Joseph Reger.
BYOD ködert fähige Fachkräfte, meint Joseph Reger.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Generation der Digital Natives will im Büro genauso intuitiv und flexibel arbeiten, wie sie es von zu Hause gewohnt ist.“ – sagt FTS-CTO Joseph Reger. Von seiner Forderung nach einem „gewissen Maß an persönlicher Freiheit“ könnten auch Arbeitgeber profitieren.

Neben dem Zugriff auf Social Media beinhalte diese Freiheit den Gebrauch privater Smartphones oder Rechner am Arbeitsplatz. Unternehmen sollten sich dem als BYOD bekannten Konzept nicht verschließen, sondern „schleunigst entsprechende Richtlinien und Prozesse dafür aufsetzen“. Dabei müsse sichergestellt werden, dass jedes persönliche Endgerät offiziell registriert ist und keine Mitarbeiter per Hintertür ins Netzwerk gelangen.

Eine mögliche Strategie hierfür sei die Desktop-Virtualisierung per Portable Zero-Client, wie sie beispielsweise auch von FTS angeboten wird. Damit könnten Unternehmen auch vergleichsweise leicht die Arbeitsumgebung auf verschiedenen Endgeräten eingrenzen.

BYOD erfordere aber nicht nur neue Sicherheitskonzepte, sondern erleichtere auch die IT-Administration. So entfallen laut Reger die lästige Beschaffung und Verwaltung von Hardware sowie Peripheriegeräten im Unternehmen. Durch die Bezuschussung privater Endgeräte werden Kosten zudem besser kalkulierbar.

Nicht zuletzt berge BYOD Wettbewerbsvorteile im „War of Talents“, also der Rekrutierung fähiger Fachkräfte. Reger dazu: „Jede Wette: Stellt man Nachwuchskräfte heute vor die Wahl, werden sie sich für das Unternehmen entscheiden, das ihnen den Umgang mit der IT gemäß ihren privaten Nutzungsgewohnheiten ermöglicht. Wer sich solchen Trends hartnäckig verschließt, wird das Nachsehen haben.“

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