Netzwerk- und Anwendungsmonitoring

Brauchen SAP-Kunden Performance Management?

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Ausschließlich mit SAP-Anwendungen wie dem Solution Manager ist für die Unternehmen eine holistische Analyse daher meist nicht möglich. Sie bieten zwar die notwendigen Einblicke in das SAP-System selbst, jedoch nicht in externe oder Nicht-SAP-Applikationen. Daher ist der Einsatz eines umfassenden Tools für Application Performance Management nötig, das die gesamte Infrastruktur und die komplette Service-Lieferkette aus Sicht des Nutzers prüft. Dazu muss die APM-Lösung mit möglichst vielen Systemen kompatibel sein. Dies gilt sowohl für SAP-Lösungen als auch für Software und Hardware von Drittanbietern. Nur dann lassen sich anhand meist unklarer Symptome die wahren Fehlerursachen schnell und gezielt identifizieren.

Mit einer solchen APM-Lösung lässt sich das gesamte IT-System sofort überblicken und analysieren. Die Daten werden dabei übersichtlich in Dashboards angezeigt – sowohl für die IT-Abteilung als auch für die Geschäftsführung. So können zum Beispiel Administratoren Fehler entdecken und beheben, bevor sie der Nutzer bemerkt. Und Führungskräfte verstehen, welche Anwendungen wie genutzt werden, wo sie investieren müssen und welche Einsparpotenziale bestehen. Entsprechend können überflüssige Hardware und Software entfernt, selten gebrauchte Systeme reduziert und täglich genutzte flexibel angepasst werden. So sorgt APM für konkrete Kosteneinsparungen.

Alle Infrastrukturebenen im Fokus

Durch die Ermittlung der Nutzungs- und Performance-Werte lässt sich auch feststellen, wie eine höhere Produktivität und Effizienz zu erreichen ist. Vor allem geschäftskritische Prozesse stehen dabei im Fokus, die in eine Serie einzelner Schritte aufgeteilt werden. Auf Basis der dadurch gewonnenen Transparenz lässt sich dann für jeden Schritt des Geschäftsprozesses ermitteln, inwieweit Optimierungen möglich sind. Selbst kleine Verbesserungen können eine große Wirkung haben, vor allem bei häufigen oder geschäftskritischen Transaktionen.

Immer wichtiger wird dabei die mobile Nutzung. Gerade hier beschränken niedrige Bandbreiten sowie die oft geringere Kapazität der Mobilgeräte von vornherein die Performance. Selbst kleine Engpässe führen dann umso schneller zu unzufriedenen Nutzern. Doch APM-Lösungen müssen nicht nur mobile Anwendungen kontrollieren können, sondern sich auch selbst per App oder Web-Client über mobile Endgeräte verwenden lassen.

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