Unterstützung bei Migration und elektronischer Signatur Box übernimmt SignRequest

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

Mit der Übernahme des niederländischen Start-ups SignRequest will Box die Digitalisierung von Geschäftsprozessen vorantreiben. Davon unabhängig hat der Anbieter seine Migrationslösung Box Shuttle angekündigt, die Unternehmensdaten schnell in die Cloud bringen soll.

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Box Sign soll ab Sommer allgemein verfügbar sein, Box Shuttle schon im Februar.
Box Sign soll ab Sommer allgemein verfügbar sein, Box Shuttle schon im Februar.
(Bild: Box)

Für insgesamt 55 Millionen US-Dollar will Box den niederländischen Anbieter SignRequest übernehmen. Vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen soll die Akquisition noch im ersten Geschäftsquartal abgeschlossen werden; das endet für Box am 30. April.

Der 2014 gegründete Experte für digitale Signaturlösungen soll als vollständige Tochtergesellschaft in Box aufgehen; das übernommene SignRequest-Team werde seine Lösung mit Box integrieren und an der Entwicklung von Box Sign arbeiten.

Bislang als Preview angekündigt, soll Box Sign ab Sommer allgemein verfügbar sein und nativ Funktionen für elektronische Signaturen bereitstellen. Diese werden voraussichtlich im Rahmen der Business- und Enterprise-Tarife bereitgestellt; gegen Aufpreis sollen zusätzliche Leistungsmerkmale angeboten werden, darunter „e-signature APIs“.

Auf der eigenen Webseite prästentiert SignRequest übrigens noch immer Integrationen mit Wettbewerbern, wie Google Drive oder Dropbox. Für Kunden und Partner werde die anstehende Übernahme auch nichts ändern – beteuert SignRequest und will seine Dienste wie gewohnt anbieten.

Box Shuttle

Unabhängig von der Übernahme hat Box zudem ein Migrationsangebot angekündigt. Dank der Box Shuttle genannten Offerte sollen Unternehmen große Mengen von Inhalten schnell und sicher in die Box Content Cloud überführen. Box will dabei bis hin zu Hunderten von Terabytes unterstützen und positioniert sich selbst als „Partner während des gesamten Prozesses“.

Folgende Eckpunkte sollen Box Shuttle auszeichnen:

  • Migration von Dateien aus mehr als 15 Quellsystemen, darunter SharePoint, OneDrive, Google Workspace, Egnyte, Documentum, OpenText, FileNet und mehr in die Box Content Cloud ermöglichen.
  • Zusammenarbeit mit führenden Experten bei der Planung und Durchführung von Migrationsprojekten.
  • Inhalte während der Migration verschiedenen Eigentümern zuordnen oder eine Änderung von Berechtigungen vornehmen – für schnelle Reorganisation und null Downtime.
  • Metadaten und Dateiversionsverläufe in die Cloud migrieren.
  • Die Migration ressourcenschonend durchführen mittels einer automatischen Netzwerkauslastung und Optimierung des API-Volumens.
  • Migrationsberichte in Echtzeit erstellen, um einen Einblick in die Migrationsleistung und das Ergebnis zu erhalten.

Box Shuttle soll noch im Februar verfügbar sein. Im Laufe des Jahres wolle man zusätzliche Migrationsangebote für weitere Kundenanforderungen anbieten. Weitere Details zu Box Shuttle gibt es direkt beim Anbieter.

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