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Softwarehäuser und IT-Dienstleister schaffen 25.000 zusätzliche Arbeitsplätze BITKOM sieht positiven Trend am Hightech-Arbeitsmarkt

| Redakteur: Florian Karlstetter

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz BITKOM, sieht den Arbeitsmarkt im Hightech-Umfeld weiter im Aufwind. Vor allem Software und IT-Services sorgen im laufenden Jahr für Jobwachstum. Der BITKOM erwartet in diesem Segment für 2011 einen Jobzuwachs um 4,4 Prozent auf rund 605.000 Arbeitsplätze.

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Softwarehäuser und IT-Dienstleister schaffen 25.000 zusätzliche Arbeitsplätze, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Softwarehäuser und IT-Dienstleister schaffen 25.000 zusätzliche Arbeitsplätze, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Arbeitsmarkt in der BITKOM-Branche ist wieder in Schwung, meldet der Hightech-Verband BITKOM und bezieht sich dabei auf aktuelle Zahlen. Demnach nahm die Zahl der Beschäftigten im vergangenen Jahr um 12.000 auf 848.000 zu, zunächst war ein Anstieg um lediglich 8.000 Arbeitsplätze prognostiziert.

„Die BITKOM-Branche baut ihre Position als zweitgrößter industrieller Arbeitgeber kurz hinter dem Maschinenbau aus“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Auch konnten Softwarehäuser und IT-Dienstleister die leicht rückläufige Entwicklung in der Telekommunikation und der Hardware-Produktion mehr als ausgleichen. Softwarehäuser und IT-Dienstleister haben allein 25.000 zusätzliche Stellen geschaffen - erwartet wurden lediglich 17.000. Dies entspricht einem Plus von 4,4 Prozent auf 588.000 Beschäftigte.

Gegen den langfristigen Trend stieg auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Unterhaltungselektronik: Sie nahm um 2,3 Prozent auf über 11.000 zu.

Auch im laufenden Jahr sorgen vor allem Software und IT-Services für weiteres Jobwachstum. Der BITKOM erwartet in diesem Segment für 2011 einen Jobzuwachs um 4,4 Prozent auf rund 605.000 Arbeitsplätze. Für die gesamte ITK-Branche wird eine Zunahme um 10.000 auf 858.000 Erwerbstätige prognostiziert.

Mangel an hochqualifizierten Spezialisten

Folgt man einer aktuellen Branchenumfrage des BITKOM wollen in diesem Jahr mehr als die Hälfte der Hightech-Firmen (57 Prozent) zusätzliche Stellen schaffen, 28 Prozent halten ihre Mitarbeiterzahl stabil. Den vielzitierten Fachkräftemangel betrachten 59 Prozent der Unternehmen als Wachstumshemmnis: das Fehlen an hochqualifizierten Spezialisten kostet die Branche in etwa einen Prozentpunkt Wachstum pro Jahr.

Nach einer Untersuchung im Auftrag des BITKOM sind derzeit rund 29.000 Stellen für Informatiker in der deutschen Wirtschaft unbesetzt. Diese Zahl liegt weit über den bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als offen gemeldeten Stellen.

Professor Dieter Kempf, Präsident BITKOM. (Archiv: Vogel Business Media)

Kempf: „Wer einen hochqualifizierten Informatiker sucht, wendet sich damit nicht an die Arbeitsagenturen, sondern sucht über Stellenbörsen oder mit Hilfe von Personalberatern.“ BITKOM regt an, die offizielle Arbeitsmarktstatistik der Behörden grundsätzlich zu überprüfen und den Gegebenheiten in der deutschen Wirtschaft anzupassen. So ließe sich künftig vermeiden, dass politische Fehlentscheidungen getroffen würden, wonach z.B. Automobil-Ingenieure künftig von der Vorrangprüfung bei der Zuwanderung ausgenommen werden, nicht aber Informatiker.

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