WAN-Optimierung als Basis für Transfer großen Datenmengen

Big Data über große Entfernungen hinweg nutzen

Seite: 4/4

Firmen zum Thema

Big Data in wenigen Rechenzentren zusammenfassen

Die lokalisierte Auslieferung von Inhalten (Content) in Verbindung mit Verfahren wie TCP-Acceleration stellen sicher, dass Big-Data-Anwendungen über Weitverkehrsverstrecken fast dieselbe Performance ausweisen wie über ein lokales Netzwerk. Für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen hat das den Vorteil, dass sie Daten und IT-Ressourcen in wenigen Rechenzentren zusammenfassen können, die über WAN-Leitungen gekoppelt sind.

Zudem entfällt die Notwendigkeit, an diesen Standorten die WAN-Kapazität zu erhöhen. Stattdessen können die vorhandenen Netze genutzt werden. Unter dem Strich bedeutet dies erhebliche Kosteneinsparungen.

Doch nicht nur Anwendungen wie Big Data profitieren von WAN-Optimierung. Gleiches gilt für Cloud Computing, das Konsolidieren von Rechenzentrumsstandorten und für Applikationen wie das Replizieren von Daten zwischen Data-Centern. Werden dank WAN-Optimierung die Datenmengen reduziert, die über Weitverkehrsnetze übermittelt werden und sinkt die Zahl der Datenpakete, die mehrfach übertragen werden, hat das einen dreifachen Nutzen:

  • die Performance des Netzwerks steigt drastisch an,
  • End-User haben unmittelbaren Zugriff auf Daten und Anwendungen, weil sich Wartezeiten (Latenzzeiten) reduzieren und
  • die Telekommunikationskosten sinken drastisch.

Fazit

Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Non-Profi-Organisationen können durchaus von Big Data profitieren. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine adäquate Netzwerkinfrastruktur. Diese muss so flexibel und skalierbar sein, dass sie nicht nur bestehende Anwendungen und Big Data unterstützt, sondern auch künftige Applikationen, etwa in Bereichen wie Cloud Computing und Desktop-Virtualisierung.

*Jeff Aaron ist Vice President Marketing bei Silver Peak Systems.

(ID:35958840)