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Tool-Test – Matrix42 Empirum v14, Teil 2: Windows 7 Migration

Beim Wechsel von Windows XP zu Windows 7 brauchen Admins Profis

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Benutzereinstellungen übertragen

Benutzereinstellungen und Dateien, die nach der Migration auf dem neu installierten Computer zur Verfügung stehen sollen, werden mit Hilfe des „Personal Backups“ auf einen File-Server zwischengespeichert. Dies kann der Benutzer selbst durch einen Mausklick auf das Symbol im Tasktray starten oder der Administrator steuert die Sicherung zentral über die Empirum Management Console (EMC).

Welche Dateien und Daten wie mit „Personal Backup“ zu sichern sind, legt der Administrator bei Bedarf unterschiedlich fest. Für die bekannteren Programme wie „Microsoft Office“, „Firefox“ oder Adobe Acrobat, aber auch weniger verbreitete Lösungen, beispielsweise aus dem Haufe-Verlag, sind in Empirum bereits Vorlagen enthalten.

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Wie Applikationseinstellungen, so wird auch der Bildschirmhintergrund, die eigenen Druckerverknüpfungen auf dem Client-PC oder ODBC-Einstellungen gespeichert. Das Einbinden eigener Registry- oder Datei-Einträge, das Aufrufen so Skriptjobs vor oder nach Erstellung der Sicherung oder nach dessen Wiederherstellung eröffnen insgesamt breites Einsatzfeld.

Migration = Neuinstallation und Übernahme

Matrix42 verwendet zur Vorbereitung der Migration eine Client-Software auf Linux-Basis, das so genannte „Empirum Preboot Environment“ (EPE). EPE übernimmt das Kopieren der Installationsdateien, die Hardware-Erkennung, die Treiberbereitstellung und die Einrichtung einer Service Partition.

Erst nach dieser Vorbereitung startet der gewöhnliche, „unattended“ Installationsvorgang über das soeben kopierte WinPE. Nach der automatisierten Installation von Windows aktiviert Empirum die Software-Installation und die Wiederherstellung des Personal Backups.

Dass Microsoft zwischen Windows XP und Windows 7 Anpassungen an den Ordnerpfaden, beispielsweise „Eigene Dateien“, vorgenommen hat, wirkt sich auf die Migration nicht negativ aus. Denn Empirum gleicht diese Änderungen automatisch aus.

An solchen Details wird klar, wie sich eine professionelle Lösung von den vielen kostenfreien Freeware-Lösungen unterscheidet. Soll nur ein einzelner PC von XP nach Windows 7 umgestellt werden, so ist ein kostenloses Programm überaus hilf- und erfolgreich. Geht es darum mehrere Hundert PCs an einem Wochenende umzurüsten, so sind Freeware-Programme keine Hilfe.

Der Autor:

Thomas Bär ist freier Autor aus Irsee und hat für DataCenter-Insider das Matrix42-Tool „Emporium v14“ unter die Lupe genommen.

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