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Neues Business-Intelligence-Konzept Avanade BI Hub verbandelt SAP mit Microsoft

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Mit „Avanade BI Hub“ ist ein neues, konfiguratives Konzept am Markt, die SAP Netweaver Business Intelligence mit den Microsoft-Anwendungen Office 2010, SharePoint 2010 und SQL Server 2008 R2 verbindet. Anbieter Avanade verspricht damit geringe Invesitionskosten, indem bestehende Lizenzen genutzt werden können. Außerdem können die Anwender weiter in ihrer gewohnten Office-Anwendungsumgebung arbeiten.

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Avanade BI Hub schöpft vorhandene SAP- und Microsoft-Lizenzen voll aus, macht so die Investition günstig und sorgt für eine übersichtliche Darstellung der Informationen und Daten. (J. Takai, Fotolia)
Avanade BI Hub schöpft vorhandene SAP- und Microsoft-Lizenzen voll aus, macht so die Investition günstig und sorgt für eine übersichtliche Darstellung der Informationen und Daten. (J. Takai, Fotolia)

Avanade BI Hub richtet sich an mittelständische Firmen und Großunternehmen, die bereits bestehende Business-Intelligence- bzw. ERP-Anwendungen von SAP mit Microsoft-Lösungen verknüpfen wollen. Mit dem Vorteil, dass der jeweilige Nutzer Daten direkt aus dem SAP-System im gewohnten Office-Frontend verarbeiten kann. Informationen lassen sich außerdem schneller auswerten und auch grafisch ansprechender darstellen.

Daten schnell zur Hand

Ohne großen Schulungsaufwand können Anwender personalisierte, webbasierte Dashboard erstellen. Zudem lassen sich Reportings, Listen und Scorecards an die Bedürfnisse der verschiedenen Management-Ebenen wie CEO, CFO oder CMO anpassen. Relevante Daten sind somit auf einem Blick verfügbar, was den Entscheidungsprozess deutlich beschleunigt.

Durch einfache und aussagekräftige Self-Service-Analysen erstellen Anwender Berichte selbst und können große Datenmengen dank der von Microsoft neu vorgestellten Technologie PowerPivot auswerten. Avanade BI Hub erlaubt auch, Excel-Dokumente automatisch zu aktualisieren oder zu befüllen.

Avanade BI Hub ist branchenunabhängig für alle Organisationen geeignet, die bereits umfangreiche Lizenzen besitzen und über eine entsprechende Anzahl von Mitarbeitern verfügen, die mit entsprechenden Unternehmensdaten arbeiten müssen. Zudem ist das Konzept auch geeignet, wenn Unternehmen bisher keine zentrale BI-Plattform zur Verfügung hatten oder viele verschiedene, isolierte Anwendungen für unterschiedliche Anwendungsbedürfnisse existieren, die oft zu schlechter Datenqualität und großem Pflegeaufwand führen.

Jedem Topf seinen Deckel

Bevor ein Unternehmen das BI-Konzept einführen möchte, analysiert Avanade, ob die vorhandenen Lizenzen, Anwendungen sowie die IT-Infrastruktur ausreichend geeignet ist und berät, ob etwaige Ergänzungen notwendig sind. Auf Basis der individuellen Kundenanforderungen werden dann die konkreten Technologien festgelegt, die neben dem Microsoft BI-Stack Office 2010, SharePoint 2010 und SQL Server 2008 R2 einzusetzen sind. Auf Wunsch ist auch eine Probeinstallation vor Ort möglich, um zu zeigen, wie die Lösung funktioniert und welchen konkreten Mehrwert sie bringt.

Bisher bietet Avanade elf verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten an. Je nachdem, welches Anwendungsszenario das Unternehmen wünscht, wird das SAP BI-System mit bestehenden unterschiedlichen Microsoft-Technologien verknüpft.

So ließen sich beispielsweise folgende Anforderungen wie flexible Dashboards und Scorecards, Zugang zu Daten in SAP BI, die Integration weiterer Datenquellen, regelmäßige sowie Ad hoc Reportings, Kommentarfunktion, Self Service BI über die Verbindung der Technologien SharePoint Server 2010, SQL Server 2008 R2, PowerPivot und SAP BI realisieren.

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