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Business Process Accelerator macht SAP-Prozesse bis zu 100 Mal schneller Automic gibt Gas

Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Automic stellte unlängst den neuen Business Process Accelerator for SAP (BPACC) vor. Mit seiner Hilfe können Unternehmen das Potenzial ihrer SAP-Systeme voll ausschöpfen und SAP-Prozesse bis zu 100 Mal schneller ausführen.

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Mit dem Business Process Accelerator for SAP (BPACC) verspricht Automic eine zehn- bis 100fache Geschwindigkeitssteigerung bei Geschäftsprozessen
Mit dem Business Process Accelerator for SAP (BPACC) verspricht Automic eine zehn- bis 100fache Geschwindigkeitssteigerung bei Geschäftsprozessen
(Bild: Automic)

In den meisten Organisationen ist die Hardware, auf der SAP-Systeme laufen, nur zu 45 Prozent ausgelastet. Selbst bei Verarbeitungsspitzen laufen Geschäftsprozesse in der Regel nur mit der Hälfte der möglichen Geschwindigkeit. Die Engpässe entstehen, weil SAP-Anwendungen beim Umgang mit großen Datenmengen Wartezeiten erzeugen und damit die Abwicklung der Geschäftsprozesse im gesamten Betrieb verlangsamen. Es kann zu Verzögerungen oder Unterbrechungen kommen und dazu führen, dass Termine nicht eingehalten werden.

Verzögerungen sind Vergangenheit

Mit dem BPACC von Automic werden SAP-Prozesse und -Transaktionen in einem Bruchteil der normalerweise benötigten Zeit verarbeitet, ohne zusätzliche Hardware einsetzen zu müssen. Auf diese Weise können Liefer- und Einzelhandelsprozesse, Geschäftsabschlüsse oder Gehaltsabrechungen fehlerfrei und vor allem schneller durchlaufen. Weil BPACC große Datenmengen in kleinere Blöcke aufteilt, gibt es keine Speicherprobleme mehr und die Verzögerung von Geschäftsabläufen gehört der Vergangenheit an.

Stefan Zeitzen, Senior Vice President Sales & Services bei Automic, kommentiert: „Internationale Unternehmen haben keine Lust mehr zu warten. Um heutzutage erfolgreich zu sein und wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie schnell sein. Mit BPACC können unsere Kunden endlich das Potenzial ihrer SAP-Systeme voll ausschöpfen.“

Laut Ralf Paschen, Business Automation Executive bei Automic, lässt sich das Produkt an einer Sanduhr erklären: Wenn die Uhr umgedreht wird, dauert es eine Stunde, bis auch das letzte Sandkorn nach unten gerieselt ist – so etwa arbeitet ein SAP-System normalerweise – unabhängig von der Prozessoranzahl. Wenn die gleiche Menge Sand auf vier Sanduhren verteilt wird, dauert ein Durchlauf nur noch 15 Minuten. Mit zehn oder 100 Sanduhren würde es nur noch Sekunden dauern – nach diesem Prinzip funktioniert BPACC. Im Klartext heißt das: Geschäftsprozesse laufen etwa zehn bis 100 mal schneller, ohne dass zusätzliche Hardware eingesetzt werden muss. Dadurch können sich Prozesslaufzeiten von ursprünglich zehn Stunden auf 15 Minuten reduzieren.

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