Mobile Information Delivery auf dem Sprung

Auswahlkriterien für mobile BI-Apps

| Autor / Redakteur: Thomas Martens* / Elke Witmer-Goßner

Mobile-BI-Technologien entwickeln sich rasant weiter. So arbeiten Hersteller an neuen Features für das Offline-Reporting. Wenn Apps bei scheinbar einfachen Berichten auf komplizierte Datenmodelle im Hintergrund zugreifen, ist der Speicher der Mobilsysteme oft zu klein, und der Download von Gigabyte-Volumina dauert zu lange. Aktuelle Anwendungen speichern oft nur Screenshots, wodurch aber die weitergehenden Analysemöglichkeiten etwa durch Drill Downs oder Filter verloren gehen. Sinnvoller sind Lösungen, die Entscheidungen auch ohne Internetzugriff erlauben, ohne aber die Kapazitätsgrenzen von Übertragungsnetzen und Geräten zu sprengen.

Social-Media-Integration

Damit auch komplexe Ad-hoc-Fragen beantwortet werden können, beginnt man im OLAP-Umfeld, Zugriffe auf noch unerschlossene Datenquellen und neue Tabellenkombinationen zu ermöglichen, statt die mächtigen Funktionen serverbasierender Reporting-Tools nachzubauen. Eine besondere Rolle spielt die Einbindung der immer wichtiger werdenden sozialen Netzwerke. Dabei sollte der Schwerpunkt auf unternehmensgeeigneten Tools wie Yammer, Chatter oder Jive liegen, mit denen zum Beispiel Kommentare zu Berichten kommuniziert werden können. Zudem ermöglicht die Integration der mobilen BI mit Business Analytics, statt bloßer Ex-post-Auswertungen, auch treffsichere prognostische Aktivitäten.

Thomas Martens, VP President Product Marketing Cubeware.
Thomas Martens, VP President Product Marketing Cubeware. (Bild: Cubeware)

Google Glass und Bordcomputer in Fahrzeugen lassen ahnen, dass Mobile Information Delivery erst am Anfang ihrer Entwicklung steht. Die Einbindung des M7-Chips, der Informationen aus Sensoren aller Art sammelt, in die neueste Generation von Apples iPhone eröffnet weitergehende Perspektiven. Daten können über diese Schnittstellen weitergegeben, mit Informationen aus anderen App-fähigen Geräten angereichert und weiterverarbeitet werden. Es ist zu erwarten, dass dieses Synergiepotenzial noch viele Überraschungen bereithält.

* Der Autor Thomas Martens ist Vice President Product Marketing bei Cubeware.

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