Lünendonk-Listen: Deutsche Systemhauslandschaft unter der Lupe Aufschwung in Deutschland bei Software, Beratung und Entwicklung

Redakteur: Ulrich Roderer

Tradition im 29. Jahr: die bekannten Lünendonk-Listen analysieren die führenden Beratungs-, Software- und IT-Services-Unternehmen in 2011 in Deutschland. Trotz Verschiebungen in den Positionen verzeichen alle analysierten Segmente einen deutlichen Aufschwung.

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Die neuen Lünendonk-Studien analysieren den deutschen Software- und Services-Markt in 2011.
Die neuen Lünendonk-Studien analysieren den deutschen Software- und Services-Markt in 2011.

Mit sechs aktualisierten Studien zeichnet Lünendonk den deutschen Markt für Standardsoftware, Systemintegration und Services nach (die Top 25 Standard-Software-Unternehmen, die Top 25 IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen, führende IT-Service-Unternehmen in Deutschland, führende Business Innovation/Transformation Partner (BITP), die Top 25 Managementberatungs-Unternehmen sowie die Top 10 der deutschen mittelständischen Managementberatungs-Unternehmen).

Standardsoftware

Der deutsche Standardsoftware-Markt 2011 hat wieder deutlich zugelegt und damit die Krise 2009 und das verhaltene Wachstum 2010 überwunden. Nach Ermittlungen des Branchenverbandes Bitkom stieg das Marktvolumen von Standard-Anwendungs-Software, Systemsoftware und Tools 2011 in Deutschland um 5,1 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro (2010: 15,5 Milliarden Euro).

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Wie aus der aktuellen Erhebung von Lünendonk hervorgeht, haben die 25 Software-Unternehmen, die im Jahr 2011 die höchsten Umsätze in Deutschland erzielten und jeweils mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes im Standard-Software-Geschäft machten, in Deutschland 2011 Inlandsumsätze von zusammen fast 9,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem inländischen Marktanteil von 56 Prozent (2010: 55 Prozent).

Das Leistungsspektrum der Top 25 der Standard-Software-Branche in Deutschland konzentriert sich eindeutig auf die beiden Kernkategorien Standard-Software-Vertrieb (38 Prozent) und Software-Wartung (33 Prozent). Standard-Software-Einführung und Systemintegration machen im Durchschnitt zusammen 10 Prozent aus. Outsourcing, einschließlich Application Service Providing (ASP) und Software as a Service (SaaS), erreicht im Durchschnitt erst 3,4 Prozent der Umsätze. Die restlichen Anteile entfallen auf IT-Beratung (5,6 Prozent), Individual-Software-Entwicklung (3,7 Prozent), Schulung (3,3 Prozent), Hardware-Vertrieb (1,5 Prozent) und sonstige Leistungen (1,5 Prozent).

Das Ranking der Top 25 Standard-Software-Unternehmen erfolgt nach deren Inlandsumsätzen in Deutschland. Neu in der Standard-Software-Top 25-Liste vertreten ist die AOK Systems GmbH, Bonn, ein Hersteller von Software für den Gesundheitssektor. Wieder zurückgekehrt in die Top 25 ist die Esri Deutschland Group GmbH, Kranzberg, ein Anbieter von Geoinformationssystemen.

Fast die Hälfte der Top 25 hält es trotzdem für „sehr wahrscheinlich“, dass die Standard-Software-Unternehmen im Jahr 2020 ein Drittel ihres Umsatzes mit IT-Beratung und Systemintegration bestreiten werden.

Deutliches Wachstum

Insgesamt verkauften die vierzehn Standard-Software-Unternehmen aus der Lünendonk-Liste, die ihren Hauptsitz bzw. die Mehrheit ihres Grund- oder Stammkapitals in Deutschland haben, für rund 13,4 Milliarden Euro Software-Produkte an Kunden im Ausland. Daraus ergibt sich für 2011 ein Exportanteil am Gesamtumsatz dieser Unternehmen, der mit 76,3 Prozent die entsprechende Quote für das Vorjahr 2010 (74,6 Prozent) noch übertrifft.

Die Inlandsumsätze der Top 25 stiegen um durchschnittlich 6,5 Prozent, wobei allerdings teilweise auch wegen exogener Faktoren sehr unterschiedliche Veränderungsraten zwischen plus 26 Prozent und minus 33 Prozent zu verzeichnen sind. Immerhin weisen 20 der Top 25 Standard-Software-Unternehmen 2011 Umsatzzuwächse auf, davon 8 mit zweistelligen Raten. Nur vier Unternehmen mussten Umsatzrückgänge melden, während bei einem Unternehmen der Inlandsumsatz unverändert blieb.

Wenn das durchschnittliche Umsatzwachstum der Inlandsverkäufe der Top 25 Standard-Software-Unternehmen 2011 mit 6,5 Prozent über der Veränderung des Gesamtmarktes (5,1 Prozent) lag, so spiegelt das die gute Entwicklung bei diesen führenden Unternehmen wider. Der Median (Zentralwert) der Umsatzveränderungen der Top 25 liegt nämlich mit

7,7 Prozent sogar noch höher.

Optimistische Aussicht

Auch die aktuellen Aussagen der großen Standard-Software-Unternehmen über die erwarteten Veränderungen der eigenen Unternehmensumsätze zeugen von Zuversicht. Soweit Umsatzprognosen genannt wurden, liegen diese im Durchschnitt für das laufende Jahr 2012 bei 6,3 Prozent, für den mittelfristigen Zeitraum 2012 bis 2017 sogar bei 7,5 Prozent pro Jahr.

Das Volumen des deutschen Software-Marktes insgesamt soll – soweit die Teilnehmer dazu Stellungnahmen abgaben – 2012 um 5,7 Prozent und mittelfristig bis 2017 um 4,7 Prozent pro Jahr wachsen.

Beratung und Systemintegration

Wie die Lünendonk-Liste zeigt, erholte sich der deutsche Markt für IT-Beratung und Systemintegration 2011 nach dem Tief im Jahr 2010. Die von Lünendonk ermittelten 25 führenden IT-Unternehmen, die im Jahr 2011 die höchsten Umsätze in Deutschland erwirtschafteten und jeweils mindestens 60 Prozent ihres Umsatzes mit IT-Beratung und Systemintegration machten, erzielten einen durchschnittlichen Zuwachs ihrer Inlandsumsätze von 11,2 Prozent.

Da die Lünendonk-Listen Marktsektoren stets von der Spitze her abbilden, berücksichtigt die Lünendonk GmbH seit dem Vorjahr auch anteilige IT-Beratungs- und Systemintegrations-Umsätze großer Technologieunternehmen, wie z.B. IBM, T-Systems und Hewlett-Packard. Diese Unternehmen werden sowohl vom Wettbewerb als auch von Kundenunternehmen als relevante Anbieter gesehen beziehungsweise beauftragt und weisen Umsatzanteile für IT-Beratung und Systemintegration in dreistelligen Millionen-Euro-Volumina aus.

Auch in der aktuellen Lünendonk-Liste der Top 25 IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen fallen wiederum einige Verschiebungen in der Reihenfolge und Veränderungen in der Zusammensetzung ins Auge. Wieder in die Liste der Top 25 IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen zurückgekehrt sind die Syskoplan AG, jetzt als Teil der Reply Gruppe, Gütersloh, und die Ciber AG, Heidelberg.

Der Vergleich mit der Lünendonk-Liste vom Vorjahr zeigt, dass auch die All for One Steeb AG (vormals All for One Midmarket AG), Filderstadt, in der Liste nicht mehr erscheint, da sie mit ihrem Deutschlandumsatz auf einem Platz nach 25 rangiert. Allerdings sind im Jahr 2011 die Umsätze der Steeb AG noch nicht enthalten.

Sicheres Wachstum

Insgesamt dominiert bei den führenden IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen nach einem guten Geschäftsjahr 2011 eine optimistische Stimmung. Für das laufende Jahr 2012 erwarten die Top 25 individuelle Unternehmensumsätze um durchschnittlich rund 9 Prozent. Hinsichtlich der mittelfristigen Entwicklung (2012-2017) sind die meisten der großen IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen sogar noch optimistischer. Sie rechnen für diesen Zeitraum im Durchschnitt mit einer Steigerung ihrer individuellen Unternehmensumsätze um rund 10 Prozent pro Jahr.

Im Durchschnitt liegen die Inlandsumsätze der Top 25 der IT-Beratungs- und Systemintegrations-Branche 2011 um 11,2 Prozent höher als im Vorjahr. Nur fünf der 25 Unternehmen mussten im Jahr 2011 – meist geringe – Einbußen bei ihren Inlandsumsätzen hinnehmen. Deutlich überdurchschnittliche Umsatzwachstumsraten sind vor allem bei den Unternehmen im unteren Viertel der Liste festzustellen.

Systemintegration: Begrenztes Marktsegment

Diese hoffnungsvollen Zukunftserwartungen gelten jedoch nur für die Entwicklung der eigenen Unternehmensumsätze. Die Einschätzung der künftigen Entwicklung des gesamten Marktsegmentes IT-Beratung und Systemintegration durch die Top 25 der Branche fällt deutlich zurückhaltender aus. Sowohl für das laufende Jahr 2012 als auch für die mittelfristige Zukunft bis 2017 erwarten sie ein jährliches Marktwachstum von durchschnittlich unter 5 Prozent.

Insgesamt 46.750 Mitarbeiter waren 2011 bei den Top 25 IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen in Deutschland beschäftigt; das sind 1.160 mehr als im Jahr zuvor. Die Beschaffung qualifizierter Mitarbeiter ist in der Branche erneut zu einem Engpassproblem geworden. Die Fluktuationsrate bei IT-Experten und -Beratern liegt zudem nach Angaben der Unternehmen bei fast 10 Prozent und verschärft das Problem.

Die Gesamtmitarbeiterzahlen, einschließlich der im Ausland tätigen Mitarbeiter von IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, sind bei den Top 25 von 50.931 (2010) auf 54.184 (2011) gestiegen, im Durchschnitt um 12,2 Prozent. Da die Gesamtumsätze der Unternehmen (einschließlich Umsätze mit Kunden im Ausland) im Mittel etwas geringer zugenommen haben als die Summe der Gesamtmitarbeiterzahlen, ist 2011 der durchschnittliche Pro-Kopf-Umsatz mit rund 160.000 Euro gegenüber dem Jahr 2010 (161.000 Euro) ganz leicht gesunken.

Aus einer vorgegebenen Auswahl von 15 aktuellen Marktthemen haben für die führenden 25 IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen folgende fünf Themen die größte Bedeutung (Skala: +2 = sehr große Bedeutung; -2 = keine Bedeutung): Mobile Business (1,74), Business Intelligence/Analytics/Big Data (1,61), Cloud Computing (1,35), Security (1,35) und SaaS (1,22). Die geringste Bedeutung für die Top 25 haben Open Source (0,09), Service-oriented Architecture SOA (0,39) und Konvergenzlösungen IT/ICT (0,43).

Führende Information/Transformationspartner (BITP)

Im Informations- und Kommunikationstechnik-Markt haben neben Hardware und Software die Business-to-Business-Dienstleistungen ständig an Bedeutung gewonnen. Dazu zählen neben Beratung und Systemintegration vor allem die IT-Services im engeren Sinne, wie Outsourcing, Application Management, IT Facilities Management sowie Equipment Services, Maintenance und Training.

Die Abgrenzung zwischen den IT-Dienstleistungs-, Software- und Unternehmensberatungs-Märkten wird zunehmend schwieriger. Während einerseits Managementberater auch IT-Know-how anbieten, weist andererseits die Leistungspalette der IT-Berater auch unternehmensorganisatorische und strategische Themen auf. Eine weitere Überschneidung ergibt sich dadurch, dass Standard-Software-Unternehmen ins Integrations- und Beratungsgeschäft drängen. Weiterhin dehnen große IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen ihre Aktivitäten auf Outsourcing- und Application-Services-Aufträge aus.

Auf die Veränderungen des Nachfrageverhaltens an den IT-Beratungs- und Services-Märkten hat eine Reihe von großen Anbietern bereits vor zehn Jahren mit neuen Leistungsprofilen reagiert. Sie treten als so genannte Business Innovation/Transformation Partner (BITP) auf und bieten als Gesamtdienstleister einen kunden- und projektspezifischen Mix aus Management- und IT-Beratung, Realisierung, Outsourcing und Business Process Management (BPM) beziehungsweise Business Process Outsourcing (BPO) an. Sie nennen sich BITP, weil sie eine langfristige Partnerschaft, eine unternehmerische Mitverantwortung sowie das Erbringen von Innovations- und Transformationsleistungen (also Änderungs- und Umwandlungsleistungen) anstreben.

Das Ranking der neun BITPs in Deutschland

Die neun gelisteten Unternehmen erwirtschaften mindestens zwei Drittel ihrer Umsätze in Deutschland mit der Kombination von Beratung und Dienstleistungen. Von ihren Umsätzen entfallen jeweils mindestens 10 Prozent auf die drei Leistungskategorien Management- beziehungsweise IT-Beratung, System-Realisierung oder -Integration sowie Betrieb von IT-Systemen (Outsourcing) oder Geschäftsprozessen (BPM beziehungsweise BPO) im Auftrag des Kunden. Bei den beiden großen IT-Anbietern IBM und Hewlett-Packard wurden nur die Service-Umsätze berücksichtigt, um die Zahlen mit den übrigen Anbietern vergleichbar zu machen.

Im Jahr 2011 erzielten die neun gelisteten BITP-Unternehmen relevante Umsätze in Deutschland in Höhe von zusammen 16,1 Milliarden Euro. Davon entfielen 20 Prozent auf IT- und Management-Beratung, 40 Prozent auf Realisierung und Integration sowie 35 Prozent auf Outsourcing- und Betriebsleistungen.

Die Deutschland-Umsätze von acht dieser neun Unternehmen sind 2011 im Durchschnitt um 6,4 Prozent gestiegen. Für Atos liegt wegen der Fusion mit Siemens IT Solutions and Services kein vergleichbarer Wert für 2010 vor.

Auch 2012 wird von den Unternehmen wieder eine positive Umsatzentwicklung von im Durchschnitt 2,6 Prozent erwartet. Die Prognosen für die mittelfristige Entwicklung bis 2017 liegen bei durchschnittlich 3,4 Prozent im Jahr.

In das Ranking wurden nur Anbieter aufgenommen, die als Gruppe weltweit mindestens eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaften. Dieses Ranking ergänzt die klassischen Lünendonk-Listen, das heißt, dass ein auf der BITP-Liste aufgeführtes Unternehmen durchaus noch auf einer der anderen Listen für IT-Beratung- und Systemintegration beziehungsweise IT-Services platziert sein kann.

Die Top 25 Managementberatungs-Unternehmen

Nachdem sich der deutsche Markt für Managementberatung von dem Einbruch 2009 bereits im Jahr 2010 erholt hatte, ist die Branche auch 2011 erneut kräftig gewachsen. Das vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. geschätzte Marktvolumen für klassische Management- und Unternehmensberatung mit dem gesamten Themenspektrum von Strategie, Organisation, Informationstechnik, Führung, Betriebswirtschaft, Logistik und Marketing betrug 2011 rund 20,6 Milliarden Euro (2010: 18,9 Mrd. Euro). Der Zuwachs dieses Marktes lag damit gegenüber 2010 bei gut 9 Prozent, nach rund 7 Prozent im Vorjahr.

Gliedert man die IT-Beratung aus dieser Gesamtsumme aus, so weist 2011 der deutsche Markt für klassische Managementberatung mit den Themen Strategie, Organisation, Führung, Betriebswirtschaft, Logistik und Marketing 16 Milliarden Euro (2010: 14,7 Mrd. Euro) auf. Der Zuwachs dieses bereinigten Marktsegmentes fiel damit gegenüber dem Vorjahr 2010 mit knapp 9 Prozent etwa gleich hoch wie beim gesamten Unternehmensberatungsmarkt aus.

Nach Schätzungen des BDU sind auf dem gesamten deutschen Beratungsmarkt 14.100 Unternehmen als Anbieter tätig. Aus dem Kreis dieser Unternehmen hat die Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, wieder die 25 Gesellschaften ermittelt, die im Jahr 2011 die höchsten Umsätze in Deutschland erzielt haben und jeweils mindestens 60 Prozent ihres Umsatzes mit klassischer Managementberatung erwirtschaften.

Die Veränderungen

In diesem Jahr rücken die Unternehmen KPMG AG WPG, Berlin, Ernst & Young GmbH, Stuttgart, und PricewaterhouseCoopers AG WPG, Frankfurt am Main, mit ihren anteiligen Managementberatungsumsätzen (ohne wirtschaftsprüfungsnahe Beratung) in die Top 25 ein.

Nicht mehr in der aktuellen Lünendonk-Liste unter den Top 25 vertreten sind die Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen, die KPS AG, München, und die Alix Partners GmbH, München.

Das Unternehmen McKinsey macht derzeit keine Angaben zu seinen Umsätzen für den deutschen Markt. Aber durch Recherchen in Wettbewerbs- und Kundenunternehmen konnte sichergestellt werden, dass das Unternehmen unbestritten Platz 1 des deutschen Marktes einnimmt. Daher wurde auf eine konkrete Umsatzangabe verzichtet und die Position erneut mit einer aus aktueller Sicht abgesicherten „Größer-als-Darstellung“ versehen.

Bei den individuellen Veränderungsraten der Inlandsumsätze der 25 führenden Unternehmen in Deutschland weisen 2011 23 Unternehmen positive Umsatzverläufe auf, davon 13 mit zweistelligen Zuwachsraten. Ein Unternehmen verzeichnet für 2011 einen minimalen Umsatzrückgang, für McKinsey wurde aus methodischen Gründen keine Veränderung errechnet. Im Durchschnitt erzielten die führenden Unternehmen einen Zuwachs ihrer Umsätze in Deutschland von knapp 11 Prozent (Median: 10 Prozentz).

Zusätzlich zu ihren Umsätzen mit Kunden im deutschen Inland erzielten die sieben Unternehmen unter den Top 25, die ihren Hauptsitz in Deutschland haben, Umsätze mit Kunden im Ausland in Höhe von rund 403 Millionen Euro. Das entspricht einer durchschnittlichen Exportquote an den jeweiligen Gesamtumsätzen dieser sieben Unternehmen von 23 Prozent (2010: 23 Prozent).

Die Top 25 der Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland sind innerhalb ihrer Kundenunternehmen in allen Bereichen tätig. Nach eigenen Angaben verteilen sich die Umsätze im Durchschnitt auf die einzelnen Unternehmensbereiche wie folgt: Unternehmensstrategie (22,2 Prozent), Informationstechnologie (17,5 Prozent), Corporate Finance (11,3 Prozent), Logistik/Supply Chain (7,4 Prozent), Human Resources (7,3 Prozent), Vertrieb (6,6 Prozent), Forschung & Entwicklung/Innovation (6,3 Prozent), Marketing (6,1 Prozent), Einkauf/Beschaffung (6,0 Prozent), Produktion/Fertigung (5,2 Prozent), Services/ Kundendienste (0,8 Prozent) und sonstige Bereiche (3,3 Prozent).

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