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Salesforce World Tour 2015 in München Auf dem Weg zum Precision Enterprise

| Autor / Redakteur: Michael Matzer / Florian Karlstetter

Auf seiner weltweiten Tour machte Salesforce-Gründer und -CEO Marc Benioff auch in München Halt. Zusammen mit T-Systems hat Salesforce in Frankfurt/Main ein eigenes Rechenzentrum eröffnet und will in Deutschland eine Milliarde Euro investieren.

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Salesforce hat sich die digitale Transformation der Kundenbeziehung auf die Fahnen geschrieben - und ruft das Precision Enterprise ins Leben.
Salesforce hat sich die digitale Transformation der Kundenbeziehung auf die Fahnen geschrieben - und ruft das Precision Enterprise ins Leben.
(© stokkete - Fotolia.com)

Neben erfolgreichen Kunden und Wohltätigkeitsprojekten stellte Salesforce, das 2014 einen Jahresumsatz von 5,37 Milliarden US-Dollar erzielt (und damit 32 Prozent mehr als im Vorjahr), eine Reihe von Neuheiten vor.

Im bunten Strauß der Neuheiten, die Benioff und seine Mitstreiter vorstellten, gehört auch die deutschsprachige Version der Salesforce Analytics Cloud „Wave“.

Mit „Wave“ will Salesforce jeden Mitarbeiter in die Lage versetzen, die immer umfangreicher werdenden Datenmengen in den Unternehmen so auszuwerten, dass sie ihre Kunden besser kennenlernen und qualifizierte Entscheidungen treffen können, die ihr Geschäft weiter vorantreiben. „Im Unterschied zu vielen anderen BI-Werkzeugen“, sagt Frank Engelhardt, bei Salesforce Deutschland zuständig für Enterprise Strategy, „setzt Wave keine Fachkentnnisse voraus, sondern eignet sich für jeden Mitarbeiter.“

Mithilfe von Responsive Design, das auf HTML5 basiert, soll Wave auch jedes Endgerät dieser Mitarbeiter mit Informationen, Diagrammen und Dashboard-Kenngrößen versorgen. Es führt also Cloud-basierte und mobile Business Intelligence zusammen. Derzeit unterstützt die kostenfreie App iOS für iPhone, iPad und Apple Watch. Weitere Geräte sollen folgen. Mithilfe der Wave Connector App for Excel sollen sich Daten problemlos aus der verbreiteten Tabellenkalkulation importieren lassen. Tabellenblätter soll der Nutzer mit „wenigen Klicks“ in interaktive Grafiken, Schaubilder und Charts verwandeln können.

Dieses Kunststück beherrscht allerdings auch die Konkurrenz wie etwa Qlik und Konsorten. Auch das Sharing solcher Inhalte mit anderen Nutzern ist mittlerweile „State of the art“. Bei Salesforce verwendet der Nutzer dazu die Enterprise Collaboration-Plattform Chatter. Die deutschsprachige Analytics Cloud steht seit dem 15. Juli zur Verfügung. Seit sie auf der Dreamforce-Konferenz 2014 gelauncht wurde, nutzen sie rund 1.200 Cloud-Mitarbeiter von Coca-Cola Deutschland.

Salesforce Marketing Cloud mit neuem Journey Builder

Die neue Version der Salesforce Marketing Cloud soll künftig die Abbildung der vollständigen Customer Journey ermöglichen. Das Werkzeug dafür gibt den Marketiers der Journey Builder an die Hand. Dies ist die zentrale Instanz, mit der sie Kundenerlebnisse abbilden und optimieren können. Denn Kunden kontaktieren ein Unternehmen ja über jeden beliebigen, zur Verfügung stehenden Kanal, sogenannte Touch Points. Trigger lösen an jedem dieser Touch Points Meldungen an Marketing, Vertrieb und Service aus. Der Journey Builder soll einen Überblick über diese Touch Points bieten und Interaktionen in Echtzeit automatisiert gestalten. Seine neuen Funktionen wie Trigger und Events sollen im vierten Quartal 2015 verfügbar werden.

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