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Integration der Visionapp-Plattform ASG erweitert Cloudfactory zur universellen Orchestrierungs-Suite

| Autor / Redakteur: Michael Hase / Michael Hase

Nach dem Kauf von „Visionapp Cloudfactory“ hat der Software-Hersteller ASG das Produkt technisch in sein Portfolio integriert und erweitert. Dadurch sollen sich komplexe Cloud-Infrastrukturen nun einfacher aufbauen, betreiben und überwachen lassen.

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Cloudfactory wurde ursprünglich von Visionapp entwickelt. Im April übernahm die Allen Systems Group (ASG) den deutschen Anbieter. Dessen als Baukastensystem konzipierte Cloud-Plattform hat das US-Unternehmen jetzt komplett in sein Portfolio integriert.

Zugleich erweitert ASG das Produkt nach eigenen Angaben zur umfassenden Orchestrierungs-Suite, die unterschiedliche Technologien unterstützt und mit der sich nahezu jede Applikation automatisieren und als Service bereitstellen lässt.

Integration in die Automatisierungs-Suite von ASG

Mit dem Upgrade hat der Software-Hersteller die Cloudfactory in seine Enterprise Automation Management Suite (EAMS) integriert. Dadurch sollen sich komplexe Cloud-Umgebungen einfacher überwachen und verwalten lassen. „Mit der Cloudfactory lässt sich die IT-Infrastruktur leicht planen, anwenden, kontrollieren und optimieren“, erläutert Arthur Allen, CEO und Gründer von ASG. „Unsere Module garantieren eine schnelle und einfache Erzeugung, Bereitstellung und Verwaltung von Cloud-Umgebungen.“

Unter anderem hat ASG Cloudfactory „Next Gen“ mit einer Amazon-ähnlichen Benutzeroberfläche ausgestattet, wodurch die Self-Service-Funktionen erweitert werden. Außerdem lassen sich nun Services aus Private und Public Clouds aggregieren. Die Cloudfactory wird laut Anbieter weltweit von mehr als einer halben Million Unternehmen genutzt. Darüber hinaus setzen Service-Provider die Plattform ein.

Die Neuerungen in Cloudfactory Next Gen im Einzelnen:

  • Überwachung komplexer, hybrider Cloud-Umgebungen: Integrierte Dashboards ermöglichen den Benutzern, personalisierte Cloud-Services auf einen Blick zu erfassen. Administratoren sollen von einer Cloud-Meta-CMDB (Configuration-Management-Datenbank) profitieren, mit der sich zusammenhängende hybride Cloud-Plattformen kontrollieren lassen.
  • Flexibilität im Cloud-Management: Durch Integration in die Enterprise Automation Management Suite (EAMS) von ASG werden in Cloud-Umgebungen automatisch zusätzliche Rechen- oder Speicher-Ressourcen bereitgestellt, sobald ein vorab definierter Kapazitätsstand erreicht ist.
  • Amazon-ähnliche Benutzeroberfläche und Service-Katalog: Die Benutzeroberfläche soll es Nutzern einfacher machen, Cloud-Services anzufordern und zu verwalten. Die Zugangsberechtigungen der User richten sich nach ihrer jeweiligen Rolle im Unternehmen.
  • Investitionsschutz für die Desktop-Infrastruktur: Die Cloudfactory integriert Technologien zur Bereitstellung von Applikationen, die von Herstellern wie Microsoft, Citrix, VMware und Quest stammen.
  • Verbesserte IaaS-Funktionalität: Kunden können die Virtualisierungstechnologie frei wählen. Alle gängigen Hypervisor wie VMware ESXi, Citrix XenServer, Microsoft Hyper-V und KVM lassen sich einsetzen. Mit Zimory Cloud Management und der Open-Source-Software openQRM bietet die Cloudfactory verschiedene Management-Tools für Infrastruktur-Services (IaaS). Außerdem werden Konzepte wie das HP Cloudsystem, die vBlocks der VCE Company und das Flexpod Datacenter, das von Cisco und Netapp entwickelt wurde, unterstützt.

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