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Applikationen von IBM-Partnern App-Shop von IBMs City-Cloud-Partnern gestartet

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Das City-Cloud-Konzept von IBM gewinnt an Gestalt. Der IBM-Partner Netuse AG hat die virtuellen Pforten eines App-Shops von IBM-Partnern geöffnet. Nun wird das Angebot für Hardware- und Software-Dienste ausgebaut.

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Die ersten Apps von IBMs City-Cloud-Partnern sind abrufbar.
Die ersten Apps von IBMs City-Cloud-Partnern sind abrufbar.
(Bild: IBM)

Dass Cloud Computing bei IBM Partnergeschäft ist, wurde in der Vergangenheit häufig betont. Mit dem Online-Marktplatz „Netuse CDP“ ist dieses Kredo nicht mehr nur graue Theorie. Das vom IBM-Partner Netuse entwickelte Webportal bietet mittelständischen Unternehmen Hardware- und Software-Dienste in Cloud-Manier an. Alle Services stammen von Partnern aus der City-Cloud-Initiative des Konzerns. Zum Start stehen den Kunden rund 20 Apps zur Verfügung, doch der Betreiber Netuse strebt gemeinsam mit den deutschlandweit bislang etwa 50 City-Cloud-Partnern einen raschen Ausbau des App-Shops an. Das Geschäftsmodell dahinter nennt sich Cloud Service Brokerage (CSB).

„Gemeinsam mit weiteren IBM City-Cloud-Partnern wollen wir unseren Marktplatz für Cloud-Services rasch ausbauen und so mittelständischen Unternehmen flexibel ein umfangreiches Portfolio an IT-Diensten zur Verfügung stellen“, sagt Andreas Seeger, Gründungs- und Vorstandsmitglied der Kieler Netuse AG. Gemeint sind damit zum Marktstart vor allem Sicherheits- oder Infrastruktur-Dienste. Über die so genannte „Netuse Cloud Delivery Plattform“ (CDP) stehen dabei unterschiedliche Apps wie CRM-Software, Botnetz- und Virenscanner oder auch virtuelle Server bereit, um sie in bestehenden IT-Infrastrukturen integrieren zu können.

Das Geschäftsmodell dahinter, „Cloud Service Brokerage“ (CSB) genannt, lebt davon, dass viele Cloud-Anbieter Hardware- und Softwaredienste als Apps auf einer Plattform anbieten – im direkten Vergleich mit anderen Anbietern.

City-Cloud-Partner können laut Betreiber unterschiedlichen Geschäftsmodellen nachgehen, also beispielsweise nur eigene Cloud-Leistungen verkaufen oder aber auch die Services von Dritten einbinden und anbieten. Auch ein Geschäftsmodell, bei dem nur der Verkauf eigener Cloud-Apps über Dritte im Shop angestrebt wird, sei denkbar.

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