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Grenzen virtueller Umgebungen zuordnen und visualisieren Analyse der Auswirkung virtueller Infrastrukturen auf physische Netzwerke

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Netzwerkmanagement-Suite Eye of the Storm Enterprise 2011 Updraft (EYE 2011 Updraft) umfasst laut Hersteller Entuity Funktionen von der automatischen Erkennung der Geräte und ihrer Topologien über Hinweise auf Vorfälle mit Ursachenanalyse bis hin zur Analyse der elementaren und ablaufbasierenden Performance. Die Suite sei zudem unbegrenzt skalierbar. Netzwerkadministratoren könnten somit physisch-virtuelle Grenzen zunehmend komplexer virtueller Umgebungen zuordnen und visualisieren.

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Entuity erweitert die Funktionen für Produktivität, Automatisierung und Virtualisierung seiner Netzwerkmanagement-Suite.
Entuity erweitert die Funktionen für Produktivität, Automatisierung und Virtualisierung seiner Netzwerkmanagement-Suite.
( Archiv: Vogel Business Media )

EYE 2011 Updraft soll Anwendern vermitteln, wie die Komponenten in der virtualisierten Infrastruktur mit ihren jeweiligen Netzwerken verbunden sind. Dies betrifft Komponenten, die beispielsweise in den Virtualisierungs-Frameworks VMWare ESXi Servers, Oracle VM Servers oder Microsoft Hyper-Vs erstellt wurden.

Verteilung virtueller Ressourcen

EYE stellt ein Inventar der Hypervisoren und VMs zusammen, die die nativen APIs dieser Plattformen nutzen, und bringt diese in Korrelation zu den Bestands-, Topologie- und Performancedaten, die bereits für physische Netzwerke gesammelt wurden. Damit wird deutlich, wie die virtualisierten Ressourcen im Netzwerk verteilt sind, wie sich ihre Zahl im Laufe der Zeit entwickelt und welche Auswirkungen sie auf die Verkehrs- und Performance-Kennzahlen der physischen Netzwerkgeräte und die Verbindungen zwischen den Geräten haben. Die um diese Informationen erweiterten EYE-Funktionen für Datenvisualisierung, Maps und Reports sollen eine visuelle Darstellung der kombinierten physischen und virtuellen Infrastruktur eines Rechenzentrums ermöglichen.

Reports für die Unternehmensleitung

Das InSight Center wurde um die Komponente CIO Perspective erweitert. Diese beinhaltet Reporting-Funktionen, mit denen sich die Unternehmensleitung ein Bild davon machen kann, ob die notwendige Quality of Service im Netzwerk erreicht wird. CIO Perspective beschreibt das Ausmaß möglicher Serviceeinbußen und Ausfälle und trägt mit interaktiven Grafiken und Drill-Down-Reports dazu bei, dass Führungskräfte gegen Ausfälle oder Einschränkungen der Netzwerkverfügbarkeit und -leistung vorgehen können.

Integrated Flow Analyzer und Configuration Monitor

Entuity zufolge umfasst die IFA-Technologie Integrated Flow Analyzer von EYE für die Behebung von Netzwerkproblemen, die einer Analyse der jüngsten Historien bedürfen, jetzt Daten von bis zu 31 Tagen. Druckbare und terminierbare Berichte sollen den Austausch von NetFlow-Daten mit Führungskräften, Kollegen, Kunden und anderen Beteiligten erleichtern. Der integrierte Configuration Monitor soll jetzt zahlreiche Gerätehersteller und Berichte auf Managementebene unterstützen. Kunden wären damit in der Lage, alle Details eines Netzwerkgeräts auf einer einzigen Seite einzusehen – ob Bestandsinformationen, Leistungsdaten oder Vorfälle in aktuellen oder bisherigen Konfigurationen.

Erweiterte Reporting-Funktionen

Custom Dashboards und der neue Report Builder sollen die Erstellung aussagekräftiger Reports, auch ohne detaillierte Kenntnisse der Anwendung, beschleunigen. Über die Custom Dashboards könnten Fachanwender entscheiden, welche Datenelemente und Objekte in EYE besonders gründlich beobachtet werden sollen und in welcher Form dies geschehen soll. Damit sei es möglich, ein individuelles Dashboard aus einer benutzerseitig konfigurierbaren Zahl von Zellen im Drag-&-Drop-Verfahren direkt unter der Benutzeroberfläche von EYE zu erstellen. Der Report Builder wurde auf gelegentliche Benutzer abgestimmt, die die Informationen aus EYE nutzen möchten, nicht aber auf die volle Reporting-Funktionalität angewiesen sind. Reports können nach den mitgelieferten oder nach individuellen Vorlagen erstellt werden.

EYE 2011 Updraft wird von Microsoft Windows Server, Sun Solaris und Red Hat Enterprise Linux auf physischer und virtualisierter Hardware unterstützt. Zu den ebenfalls unterstützten virtuellen Umgebungen zählen Oracle VM Server & VM Manager, VMWare ESX/ESXi & VCenter und Microsoft Hyper-V.

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