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Datenschutzgesetze und Cloud-Dienste Amazon Redshift gibt sich europäisch

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Die Cloud ist überall und nirgends und daher nicht verortbar. Stimmt nicht, sagt der Gesetzgeber – irgendwo wird physikalisch gespeichert. Wegen Datenschutzgesetzen ist es daher für Amazon auch ein wichtiger Schritt, dass das Redshift-Data-Warehousing-Tool in europäischen Gefielden angesiedelt ist.

Amazon Redshift geht an den Start.
Amazon Redshift geht an den Start.
(© AA+W - Fotolia.com)

Amazon Redshift ist jetzt in der EU-West-Region verfügbar, gibt das Unternehmen an. Dabei handelt es sich um einen Data-Warehouse-Service aus der Cloud, der Petabyte-Größen umfassen kann.

Wie der Amazon-Konzern in Hinblick auf datenschutzrechtliche Bestimmungen betont, bedeute das, „dass europäische Kunden das Amazon-Redshift-Data-Warehousing-Tool in Europa nutzen können, ihre Daten in Europa verbleiben und die Datenschutzgesetze der EU angewandt werden.“

Billigheimer in der Cloud

Verwaltet werden die Data-Warehouse-Funktionen mit der „AWS Management Konsole“, mit der ein Redshift-Cluster gestartet und verwaltet werden kann. „Die Spannbreite reicht von einigen hundert Gigabytes und kann bis zu mehr als einem Petabyte skaliert werden. Pro Terabyte fallen weniger als 1.000 Dollar pro Jahr an Kosten an“, teilt Amazon mit.

In einem Youtube-Video stellt Amazon weitere Informationen zu Redshift bereit:

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