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ECM-Anbieter setzt auf Azure und Solution Store Amagno stellt sich für die Cloud auf

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

Die Kunden des ECM-Anbieters Amagno entscheiden sich mittlerweile häufiger für die Cloud-Variante dessen Software als für einen Betrieb auf eigenen Servern. Mit dem Solution Store könnte im Sommer noch ein weiteres Argument für den Weg in die Wolke hinzukommen.

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Per Amagno Solution Store sollen Anwender, Partner und Kunden ihre Lösungsideen kostenfrei mit anderen Cloudanwendern teilen.
Per Amagno Solution Store sollen Anwender, Partner und Kunden ihre Lösungsideen kostenfrei mit anderen Cloudanwendern teilen.
(Bild: Amagno)

Retrospektiv stellt das Jahr 2018 für Amagno eine Art Wendepunkt dar: Zuvor bezogen die meisten Kunden die Software des Anbieters für Enterprise Content Management (ECM) als On-Premises-Variante; seither entscheiden sich über 50 Prozent der Nutzer für den Betrieb in der Cloud. Und auch der Cloud-Umsatz stieg zu jener Zeit – verglichen zum Vorjahr um 156 Prozent.

Mittlerweile zählt das Unternehmen 25.000 Anwender in der Amagno Business Cloud und hat sein Backend entsprechend aufgestellt. Seit Mai 2020 setzt das Oldenburger Unternehmen auf Microsoft Azure. Dabei würden Daten mehrfach verschlüsselt und sicher in deutschen Rechenzentren in Berlin und Frankfurt gespeichert. Künftig wolle man mit Azure Cognitive Services zudem den Weg zu neuen Crowd-Strategien ebnen und ein Höchstmaß an Automatisierung im Umgang mit Dokumenten erreichen.

Aktuell konzentriert sich Amagno bei seiner ECM-Cloud allerdings insbesondere auf die Bereitstellung des Amagno Solution Stores. Auf dem sollen Anwender, Partner und Kunden ihre Lösungsideen kostenfrei mit anderen Cloud-Anwendern teilen. Auch Amagno selbst will kostenfrei fertige Lösungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche zur Verfügung stellen, darunter: Rechnungseingangsverarbeitung, Vertragsmanagement oder digitale Personalakten.

Die Anwender werden die Angebote dann übernehmen und individuell an eigene Bedürfnisse anpassen können. Ebenso profitierten die Schnittstellenpartner für Anbindungen an Salesforce, SAP, Navision und weiterer Lösungen von der Bereitstellung vorkonfigurierter Lösungen.

Der Amagno Solution Store soll im Sommer 2020 online gehen.

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