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Teradata Analytics for SAP Alle SAP-Daten in einem Datawarehouse, bereit für die Analyse

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit „Teradata Analytics for SAP“ bringt Teradata eine Software-Suite auf den Markt, die die Anwender in die Lage versetzen soll, Daten aus allen SAP-Systemen mit anderen Betriebsdaten und Big Data zu kombinieren. Laut Anbieter ist diese Funktion bisher nicht nur einzigartig, sondern auch in Rekordzeit zu implementieren.

Mit Analytics for SAP konsolidiert Teradata diverse Warehouses und Datenmodelle. Anwender können mehr Informationen aus ihren ERP-Daten herausholen und sie mit solchen aus Nicht-SAP-Systemen kombinieren.
Mit Analytics for SAP konsolidiert Teradata diverse Warehouses und Datenmodelle. Anwender können mehr Informationen aus ihren ERP-Daten herausholen und sie mit solchen aus Nicht-SAP-Systemen kombinieren.
(Bild: Teradata)

Mit der neuen Software-Suite Teradata Analytics for SAP können Nutzer Daten aus verschiedenen Systemen von SAP und weiteren Anbietern in der „Teradata Database“ kombinieren. Anwender sind dadurch in der Lage, die integrierten Daten mit über 1.000 in-Database Analytics von Teradata und seinen Partnerfirmen zu analysieren.

Die Software ist mit der Teradata Database ab der Version 13.10 kompatibel und ab sofort für Kunden weltweit erhältlich. Dazu bietet Teradata passende Services.

Sie Suite ist sofort einsatzbereit und beinhaltet ein Unternehmensarchitektur beziehungsweise die von Teradata stammenden Datenmodelle sowie Scripts für den Extract-Load-Transform-Vorgang (ELT). Logisch unterschieden werden 17 verschiedene SAP-Module, beziehungsweise Kategorien von Human Resources (HR), über das Finanz-Feporting (FI), Business Process Management (BPM) bis zu Customer Relationship Management (CRM).

Die Anwender können mit wenigen SAP-Modulen anfangen, um nach und nach weitere Datenquellen zu integrieren. Dabei setzt gleichermaßen ein Standardisierung der Datenmodelle und der Analyse-Prozesse ein.

Vorgefertigte Steuerzentralen

Bereits vorgefertigt kann die Suite 150 Dashboards und die dazu passenden Analysen anbieten. Das System bleibt zugleich so flexibel, dass Anwender unabhängig von der IT-Abteilung zusätzlich eigene Reports erstellen können, die direkt mit der integrierten Datenbasis des Data Warehouse abgeglichen werden.

Hermann Wimmer, Vorstand International bei Teradata, geht auf dem primären Vorzug der Suite ein: „Die Integration von Daten aus SAP Systemen in die Teradata Database ermöglicht es unseren Kunden, Predictive Analytics einzusetzen und ihre gesamte Organisation auf eine neue Art und Weise zu betrachten und voranzubringen.“

Das habe unter anderem den Vorteil, dass es eine konsolidierte Sicht auf alle Informationen ermöglicht würden und die Implementierung sehr schnell vonstatten gehen können. Zwar hängt eine Inbetriebnahme von der Komplexität der bereits vorhandenen Umgebung statt, also etwa von der vorhandenen Hardware oder ob welche hinzugekauft und installiert werden muss, wie groß die verfügbare Mannschaft ist, und welche Software in welchem Maße integriert werden soll. Doch die Laufzeit von Projekten, bei denen die Teradata-Suite quasi auf der grünen Wiese implementiert worden sei, sei innerhalb von zwei bis drei Wochen möglich und der Return on Investment (RoI) hätte sich schon mehrfach unter einem Jahr gezeigt

Die Vorteile einer integrierten Analyse-Suite

Wimmer fasst zusammen: „Teradata Analytics for SAP zeichnet sich durch eine schnelle Implementierung und eine einfache Instandhaltung aus und reduziert für die IT sowohl Kosten als auch Komplexität.“

Alle Vorteile auf einen Blick, die Teradata in seiner Analyse-Suite erkennt
Alle Vorteile auf einen Blick, die Teradata in seiner Analyse-Suite erkennt
(Bild: Teradata)

Die Vorteile des integrierten Angebots beziehen sich demnach auf folgende Punkte:

  • Integrierte Gesamtansicht: Geschäftsanwender erhalten anhand integrierter Daten einen vollständigen und unternehmensweiten Überblick über ihr Geschäft. Das versetzt Analysten in die Lage, komplexe Fragestellungen zu beantworten und aufgrund der höheren Qualität und Detailtiefe der Daten bessere Entscheidungen zu treffen.
  • Hohe Leistungsfähigkeit: Mit der Lösung von Teradata entfallen stunden- oder gar tagelange Wartezeiten für Reporting und Analysen. Das ermöglicht schnellere „What-if“-Analysen, die Erstellung von Szenarien sowie den Vergleich verschiedener Prognosen.
  • Schnelle Implementierung: Die Lösung kann deutlich schneller als herkömmliche Business Intelligence-Projekte implementiert werden, was zu einer Zeitersparnis von sechs bis neun Monaten führt.
  • Flexibel und erweiterbar: Aufgrund des offenen Designs von Teradata Analytics for SAP können Unternehmen zusätzliche Datenquellen hinzufügen und so den steigenden Bedarf ihrer Business Analytics bedienen. Diese inkrementelle Vorgehensweise können Kunden auch für die Implementierung neuer Module nutzen, die jederzeit und in beliebiger Reihenfolge hinzugefügt werden können. Teradata Analytics for SAP ist eine unabhängige Lösung. Anwender können deshalb weiterhin mit ihren bevorzugten Tools arbeiten.
  • Einfache Verwaltung: Teradata Analytics for SAP beinhaltet laut Hersteller alles Nötige, damit Anwender Daten extrahieren, verarbeiten und analysieren können. Die Lösung kann laut Anbieter einfach und mit minimalem Fachwissen gewartet werden und wird zusätzlich durch Fehler-Management und ein Kontroll-Framework unterstützt.
  • Geringe Gesamtbetriebskosten: Die schnelle Implementierung, die geringere Abhängigkeit von der IT-Abteilung und eine höhere Leistung führen zu niedrigeren Gesamtbetriebskosten. Somit bleiben die Ausgaben unter Kontrolle und die Lösung wird schneller rentabel.

Das SAP Center of Excellence der Teradata Professional Services unterstützt Kunden, die Teradata Analytics for SAP implementieren, mit Beratungsleistungen.

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