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Open Source ECM-Software mit Support neuer Content Services und CMIS 1.0 Implementierung Alfresco Community Edition 3.3 steht zum Download bereit

Redakteur: Florian Karlstetter

Alfresco hat die sofortige Verfügbarkeit von Alfresco Community Edition 3.3 bekanntgegeben. Die auf Open Source basierende ECM-Plattform wurde um zahlreiche Funktionen erweitert, darunter die Integrationsmöglichkeit von Google Docs und IBM Lotus, dank CMIS 1.0-Implementierung und einem Web-Editor-Framework lassen sich auch weitere Content Services einbinden.

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Enterprise Content Management auf Open Source-Basis: Alfresco Community Edition.
Enterprise Content Management auf Open Source-Basis: Alfresco Community Edition.
( Archiv: Vogel Business Media )

Alfresco Community Edition in der ab sofort zum Download bereitstehenden Version 3.3 bietet eine vollständige CMIS 1.0-Konformität. Über CMIS (Content Management Interoperability Services) lassen sich beispielsweise Content-intensive Applikationen ohne großen Aufwand realisieren und in Web-Umgebungen einbinden. Zusätzlich bietet Version 3.3 der Alfresco Community Edition ein Web-Editor-Framework (WEF) zur Erweiterung von benötigten Kontextfunktionen. Bei WEF handelt es sich um ein clientseitiges Javascript-Framework mit Werkzeugleiste.

Mit Repository-Replication & Web-Development bietet die ECM-Plattform außerdem neue Transfer-Services, über die sich Content zwischen verschiedenen Alfresco Repositories übertragen lassen. Auf diese Weise können Rich-Content-Strukturen und exisitierende Relationen zwischen Alfresco-Umgebungen beibehalten werden.

Neu ist auch die Integrationsmöglichkeit von Standard-Plattformen wie IBM Lotus oder Google Docs, deren Inhalte sich dank neuer Online-Funktionen direkt aus der Anwendung heraus editieren lassen.

Erweitert wurden auch die Funktionen für Alfresco Share, der Collaboration-orientierten Content-Management-Plattform des Anbieters. So können Nutzer von Alfresco Share dank eines Repository-weiten Content-Zugriffs sowohl die Document Management-Umgebung als auch Projekt- oder Collaboration-Websites durchsuchen. Dank automatisierter Content-Regeln und neuen Rules & Action-Schnittstellen lassen sich in Alfresco Share Vorgänge wie Transformieren, Verschieben, Kopieren oder Benachrichtigen automatisieren.

Nicht zuletzt bietet die Alfresco eine Google-ähnliche Suchfunktion, mit der sowohl Text- sowie Fehlersuche möglich ist. Damit lassen sich beispielsweise Dokumente eines bestimmten Verfassers, die nach einem bestimmten Datum erstellt wurden und einen bestimmten Text enthalten, leicht recherchieren.

Alfresco Community Edition 3.3 steht unter der LGPL-Lizenz (GNU Lesser General Public License), damit lässt sich die Software in vorhandene Lösungen einbinden, ohne bestehende Geschäftsmodelle oder Lizenzen ändern zu müssen.

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