Diagnose und Optimierung virtueller Umgebungen mit Application-Fingerprints Akorri balanciert mit zwei Parametern Serverleistung und virtuelle Maschinen aus

Redakteur: Rainer Graefen

Die Standardisierung auf die x86-Architektur fasst überall Fuß. Das IT-Management virtueller Server verspricht insofern ein Spaziergang zu werden. Komisch nur, dass fast alle Welt vor der drohenden Kompliziertheit warnt.

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Wo ist der Flaschenhals, wenn die Antwortzeit steigt?
Wo ist der Flaschenhals, wenn die Antwortzeit steigt?
( Archiv: Vogel Business Media )

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Virtuelle Maschinen sind unstete Gesellen. Erst reizen sie die Performance eines Servers bis an seine Grenzen aus und dann migrieren sie zum nächsten - bis der auch überlastet ist. Oder sie müssen wegen Unterauslastung und Stromsparmassnahmen ihren gegenwärtigen Arbeitsplatz verlassen. So leicht virtuelle Maschinen heute aktivierbar und verschiebbar, so unbekannt sind die Folgen auf den Netzwerk- und Storage-Layer.

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Die Auswirkungen, die dieses Server- und Domain-Hopping schon heute hat und in Zukunft noch viel stärker haben werden, werden gerne, und nicht ganz korrekt, mit dem Oberbegriff Komplexität belegt.

Kaum einer kann vorhersagen, wie die Applikationsperformance ausfällt, wenn man die virtuelle Maschine von A nach B verschiebt. Und wenn sich beim Anwender die Auswirkungen dieser „komplexen“ Ressourcenbelastung bemerkbar machen, dann weiß wiederum keiner, ob der Applikationsserver, das Netzwerk, das Speichersystem, die RAID-Konfiguration oder das logische Volume für den nicht übersehbaren Engpass am Frontend verantwortlich sind.

Layer-übergreifende Diagnose erforderlich

Als Knackpunkt, den es zu verfolgen gilt, hat Akorri die Datenbewegung ausgemacht. Während sich in der klassischen vertikalen Silo-Architektur der Engpass bei den Antwortzeiten relativ leicht an Hand des schwächsten Kettenglieds ermitteln lässt, ist das in einer virtualisierten horizontalen Layer-Architektur nicht ganz so einfach.

Hier benutzen alle Anwendungen dieselben Trampelpfade auf denen sich die Daten zwischen Bildschirm und Datenspeicher hin und her bewegen. Eine gegenseitige Behinderung der Datenströme ist in dieser Architektur das Normale.

Die exzellenten Diagnosefähigkeiten von Akorris Software BalancePoint beruhen aus der Verfolgung der I/O-Aktivitäten jeder Anwendung und dem „Übersprechen“ auf Datenbewegungen anderer Anwendungen.

Dies ist, dass muss korrekterweise angemerkt werden, noch nicht über alle Technologiebereiche hinweg möglich. Die Fähigkeit gegenseitige Wechselwirkungen zu erkennen, erlaubt es jedoch, die Reichweite eines „Fehlers“ zu verstehen, wenn ein reales oder auch nur ein potenzielles Ereignis mehrere virtualisierte Layer beeinflusst.

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