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Facebook, Twitter und virales Marketing Adobe stellt sich als Social-Media-Analysierer auf

| Redakteur: Stefan Riedl

Mit der Software „SocialAnalytics“ bringt Adobe im dritten Quartal 2011 ein Werkzeug zur Analyse von Social-Media-Seiten auf den Markt. Zwar ist die Software noch nicht fertig und die Preise stehen noch nicht fest; CloudComputing-Insider beleuchtet dennoch vorab Möglichkeiten und Grenzen der Software.

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Mit einer bald erscheinenden Adobe-Software soll Marketing im Social-Media-Bereich professioneller werden.
Mit einer bald erscheinenden Adobe-Software soll Marketing im Social-Media-Bereich professioneller werden.
( Foto: rmarinello - Fotolia.com )

Facebook ist inzwischen so omnipräsent im Lebensalltag, dass bereits vom „Internet im Internet“ die Rede ist. Hier formieren sich inzwischen Wutbürger aus aller Welt, um Revolutionen oder Demonstrationen zu organisieren. Weniger dramatisch und folgenreich ist der Austausch über Produkte und Dienstleistungen. Und da das Internet kaum etwas wieder „vergisst“, haben Unternehmen ein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren, wie in Postings, Einträgen und Bewertungen über sie gesprochen wird. Die eigene Facebook-Seite zu checken und dort auf Postings zu reagieren, reicht im Social-Media-Zeitalter allerdings keineswegs mehr aus.

Was in diesen Netzwerken konkret über sie gepostet wird, ist für das Gros der Unternehmen jedoch entweder komplett unzugänglich und uneinsehbar (Black Box) oder nur eine schwammige Randerscheinung in der Firmenkommunikation. Firmen wollen nicht nur eigene Informationen absetzen, sondern auch auf unternehmensbezogenen Postings auf Social-Media-Sites, in Foren und Twitter-Meldungen reagieren können. Zumindest will man registrieren, was im Internet über einen gesprochen wird. Für diese Nachfrage entstehen gerade erst die Angebote seitens großer Software-Hersteller. Ganz vorne dabei: Adobe.

Die Werkzeugnutzer

Der bekannte Hersteller von PDF-Lösungen und Kreativ-Suiten will mit der Software „Adobe SocialAnalytics“ dafür Sorgen, dass beispielsweise enttäuschte Nutzer gefunden werden, die sich auf einer Bewertungs-Plattform seitenlang über ein defektes neues Produkt auslassen. Die muss man erst einmal finden. Nur so kann eine direkte Kontaktaufnahme – beispielsweise durch ein Posting mit dem Hinweis auf die Garantie – dazu führen, dass ein Anschluss-Bericht positiv ausfällt. Weil das Internet ein viel besseres Gedächtnis hat als beispielsweise alte Testzeitschriften und die Auffindbarbeit kritischer Einträge dank Suchmaschinen immens ist, sind solche Eingriffe durchaus geboten. Da ist sich die Marketing-Fachwelt einig. Vor diesem Hintergrund entstehen neue Berufsbilder wie „Community-Manager/in“ oder „Social Media Manager/in“. Eines der Werkzeuge, mit denen diese neue Berufsgruppe arbeiten wird, könnte also das Tool „SocialAnalytics“ sein.

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