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Aus CS wird CC, Kreativ-Programme werden künftig nur noch in der Cloud-Version angeboten Adobe schickt Photoshop und Co. in die Wolke

| Redakteur: Sylvia Lösel

Schneller als erwartet hebt Adobe komplett in die Wolke ab. Ab Juni startet die neue Version der Creative Cloud (CC). Ab dann werden Programme wie Photoshop, Indesign, Illustrator und Dreamweaver nur noch für das Abo-Modell weiterentwickelt.

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Schneller als gedacht: Adobe bietet Photoshop und Co. nur noch als Cloud-Lösung an.
Schneller als gedacht: Adobe bietet Photoshop und Co. nur noch als Cloud-Lösung an.
(Bild: Adobe)

Auf seiner MAX-Konferenz hat Adobe gestern bekanntgegeben, Produkte künftig nur noch für Abo-Modelle in der Cloud weiter zu entwickeln. Mit der neuen Version der Creative Cloud, die ab Juni verfügbar sein soll, beschreitet das Unternehmen nun neue Lizenzierungs-Wege. Adobe hatte die Creative Cloud im April vergangenen Jahres ins Leben gerufen. Seitdem haben sich auf dieser Plattform rund eine halbe Million zahlende Kunden eingefunden. Die neue Creative Cloud wird mit aktualisierten Versionen von Photoshop, Indesign, Illustrator, Dreamweaver und Premiere Pro bestückt sein. All diese Programme, die bislang unter der Marke Creative Suite (CS) erhältlich waren, werden nun ausschließlich als Creative-Cloud-Version angeboten und in CC umbenannt. Adobe wird zwar für die Creative Suite 6 weiter Support anbieten und diese auch verkaufen, eine neue Version wird es aber nicht geben.

Was bietet die Creative Cloud?

Mit der CC haben Anwender von überall Zugriff auf ihre Projekte, sei dies mittels eines Desktops, über das Web oder mit mobilen Anwendungen. Die Creative Cloud läuft sowohl unter Mac OS, Windows, iOS als auch Android. Eine automatische Synchronisierung ist genauso an Bord, wie ein Cloud-Speicher. Dieser beträgt, je nach Tarif-Modell, bis zu 100 Gigabyte. In die neue Version wurde auch Behance eingefügt. Dies ist eine Community-Plattform, auf der sich die Anwender austauschen können.

Tarifübersicht

Zum Start bietet Adobe Sonderkonditionen. So kann man, wenn man bis zum 31. Juli auf CC umsteigt, mindestens 40 Prozent sparen. Für Einsteiger gibt es außerdem einen 30-Tage-Testzugang. Für die Vollversion zahlen Privatpersonen rund 61 Euro pro Monat (20 Gigabyte Speicher enthalten). Die Team-Version mit 100 Gigabyte Speicher kommt auf rund 86 Euro pro Monat. Bestandskunden, die bereits die CS-Produkte einsetzen, bezahlen für das Upgrade auf CC rund 49 Euro monatlich, wenn vor dem 31. August 2013 gebucht wird.

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