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ERP-Anbieter setzt auf Cloud-Wachstum Abas plant hybrides Angebot

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

ERP-Anbieter abas entdeckt die Cloud für sich. Nachdem der Anbieter kürzlich bereits ein Mietmodell in den USA gestartet hat, soll noch 2017 ein hybrides Angebot für den deutschen Markt folgen.

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In Deutschland will abas ab zweitem Quartal ein hybrides Modell für den fertigungsnahen Markt anbieten.
In Deutschland will abas ab zweitem Quartal ein hybrides Modell für den fertigungsnahen Markt anbieten.
(Bild: abas)

Studien zufolge wird der Markt für die Private Cloud in den kommenden Jahren um jeweils 40 bis 50 Prozent zulegen – berichtet abas und bekräftigt das auch mit eigenen Erfahrungen. Demnach beziehen sich sieben von zehn Anfragen an den Anbieter in den USA bereits auf Leistungen in der Cloud.

Derlei Wünsche bedient abas aktuell mit einem Mietmodell, das seit Anfang 2017 in den USA verfügbar ist. Als Zielgruppe nennt der Anbieter mittelständische Firmen, die eine individualisierbare Lösung als „Software as a Service“ aus der Cloud beziehen möchten. Im Laufe des Jahres soll das Portfolio weiter in Richtung Cloud angepasst werden. Auf Nachfrage bestätigt der Anbieter, ab der zweiten Jahreshälfte „Full Cloud“-Angebote machen zu wollen – zunächst allerdings nur auf dem nordamerikanischen Markt.

Für Deutschland kündigt abas derweil ein hybrides Konzept an. Das soll im zweiten Quartal starten. Damit komme man den Anforderungen des fertigungsnahmen Marktes in Deutschland entgegen. Hiesige Unternehmen wöllten zwar einzelne Applikationsbereiche aus der Cloud nutzen, das ERP jedoch oft in einem Rechenzentrum der eigenen Wahl oder On-Premise betreiben.

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