Collaboration, Sharing und Speicherung in der AWS Cloud

Zocalo für Teamarbeit im großen Stil zum kleinen Preis

| Autor / Redakteur: Elke Witmer-Goßner / Elke Witmer-Goßner

Mit Zocalo will AWS seinen Kunden mehr bieten als einen Speicherdienst: Collaboration- und Sharing-Funktionen werten den neuen Cloud-Service auf.
Mit Zocalo will AWS seinen Kunden mehr bieten als einen Speicherdienst: Collaboration- und Sharing-Funktionen werten den neuen Cloud-Service auf. (Bild: Violetkaipa, Fotolia)

Unter dem Namen Zocalo hat Amazon Web Services (AWS) einen neuen Cloud-Service für Datenspeicherung und -sharing sowie Kollaboration speziell für den Einsatz in Unternehmen vorgestellt. Der vollständig gemanagte und sichere Dienst soll besonders einfach zu bedienen sein.

Mit S3 (Simple Storage Service) und Glacier bietet AWS eigentlich schon eigene Cloud-Speicherdienste an, erfindet also mit Zocalo das Rad nicht neu. AWS betont aber, dass jetzt auch weniger geübte Anwender einen Storage- und Sharing-Dienst für „Profis“ nutzen können.

Für viele Unternehmen hätten sich die herkömmlichen Systeme für Zusammenarbeit und Dokumentenmanagement als zu komplex für die Anwender und zu teuer im IT-Betrieb herausgestellt. Aus der Not heraus und eher unglücklich würden viele Unternehmen ihre Dokumente und Dateien per E-Mail teilen.

Die sind zwar schnell versendet, damit aber noch nicht zufriedenstellend für alle Nutzer aufbewahrt und vor allem auch wieder auffindbar. Mit Amazon Zocalo soll es also einfacher werden, Dokumente, Tabelle, Präsentationen, Webseiten, Bilder, PDFs oder Textdateien zu speichern, zu teilen und Feedback zu sammeln.

Die Nutzer sollen damit ein sicheres und zentrales Werkzeug erhalten, dass ihnen erlaubt, mit dem Gerät ihrer Wahl – einschließlich Laptops, iPads, Android-Tablets oder Kindle Fire – Dokumente zu teilen und zu sammeln.

Dabei können bestehende Unternehmensverzeichnisse integriert werden mit flexiblen Freigaberegeln für Administratoren. Diese erhalten zudem Überwachungsprotokolle und die Kontrolle über den Ort, an dem die Daten gespeichert sind.

Austausch und Rückmeldung

So erhalten Unternehmen für eine geringe monatliche Gebühr Zugriff auf einen vollständig verwalteten Dienst, der den Nutzern eine sichere Speicherung von Dateien und komfortable Sharing-Funktionen bietet.

Zahlreiche Funktionen für die Teamarbeit zeigen, dass Zocalo sich von reinen Cloud-Speicherdiensten abhebt: Benutzer können nicht nur Dokumente und Dateien mit anderen teilen, sondern auch Rückmeldungen einfordern und diese dann verwalten.

Auch hinsichtlich der Sicherheitsfeatures will AWS gegenüber anderen Angeboten punkten. Alle in Zocalo gespeicherten Daten werden verschlüsselt übertragen. Administratoren können zudem Richtlinien festlegen und Berechtigungen erteilen, um das Sharing-Verhalten zu steuern.

Und auch der Datensicherheit will AWS Genüge tun: Kunden können selbst bestimmen, in welchem AWS-Rechenzentrum ihre Daten gespeichert werden – zwei Rechenzentren in den USA (die gleich so sicher sind, dass sie auch die NSA nutzt) sowie das europäische in Irland stehen zur Auswahl.

Amazon Zocalo ist in Amazon Workspaces, dem virtuellen Cloud-Desktop von AWS, bereits integriert. Daher erhalten alle Workspaces-Kunden bis zu 50 GB Speicher kostenlos, für 200 GB fallen zwei US-Dollar pro Anwender und Monat an.

Für Neukunden beträgt die monatliche Nutzungsgebühr 5 US-Dollar pro Benutzer, 200 GB Speicherplatz sind inklusive. Interessierte können den neuen Service 30 Tage kostenlos testen. Der Testzugang beinhaltet 200 GB Speicherplatz für insgesamt 50 Benutzer.

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