Willkommen in der Echtzeit

Was SAP HANA aus der Cloud für den Unternehmenserfolg wirklich bedeutet

| Autor / Redakteur: Frank Strecker * / Florian Karlstetter

Die Vorteile von SAP HANA aus der Cloud: ohne Eigeninvestition, frei skalierbar und schnell ins Realtime Business.
Die Vorteile von SAP HANA aus der Cloud: ohne Eigeninvestition, frei skalierbar und schnell ins Realtime Business. (Bild: gemeinfrei (pexels / pixabay) / CC0)

Das immer agilere Marktumfeld in unserer digitalisierten Welt erfordert von CEOs heute vor allem eines: schnelle und fundierte Entscheidungen – idealerweise auf Basis von Echtzeitdaten, denn Bestandsinformationen sind meist schon kurz nach dem Abrufen nicht mehr realistisch.

Die richtige Technologie macht es möglich, Geschäftsoptionen schneller und besser zu bewerten als je zuvor und die eigenen Unternehmensprozesse noch effizienter zu gestalten. Frank Strecker, Senior Vice President Cloud Partner Products & Ecosystems bei T-Systems, zeigt auf, wie Firmen in einem so dynamischen Umfeld am Ball bleiben können. Denn die eingesetzten Systeme müssen dazu ebenso flexibel sein wie die Umstände.

Diese Technologie gibt es bereits: SAP HANA aus der Cloud – mit maximaler Flexibilität bei höchster Verfügbarkeit. Doch viele Unternehmen scheuen sich noch vor dem Umstieg. Haupthindernis laut einer PAC-Studie ist der schwer abzuschätzende Migrationsaufwand sowie ein fehlender überzeugender Business Case, der den Umstieg rechtfertigen würde.

Eine weitere Hürde: Es fehlt ihnen an der Vorstellungskraft für das Konzept „Echtzeit aus der Cloud“. Real-Time-Business ist schwer greifbar und die Vorteile des ERP-Systems aus der Wolke für den eigenen Betrieb sind auf den ersten Blick nicht immer sofort erkennbar. Bei Fragen nach der Notwendigkeit und dem Nutzen der neuen Technologie hilft es, die Vorteile auch aus betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Denn laut US-Marktforscher Forrester ist es dank SAP-Lösungen aus der Cloud möglich, die IT-Kosten eines Unternehmens um 37 Prozent zu reduzieren: davon mehr als 70 Prozent im Bereich Software, rund 15 Prozent im Bereich Hardware und etwa 20 Prozent in Administration und Entwicklung.

Alles beginnt mit der richtigen Cloud

Doch wie genau gelingen diese Einsparungen in der Praxis? Im ersten Schritt lohnt es sich, den Hosting-Provider unter die Lupe zu nehmen, um zu entscheiden, ob er der geeignete Partner für eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur ist. Ein erfahrener Anbieter sollte die vorhandenen gewachsenen Systemstrukturen eines Unternehmens problemlos mit neuen Lösungen aus der Cloud verbinden, um die ideale neue Systemlandschaft zu gestalten – denn eine „Greenfield“-Lösung, also das komplett neue Gestalten aller Bestandteile, ist nicht für jeden Betrieb die passende Herangehensweise.

T-Systems weiß aus Erfahrung, dass viele Firmen Schritt für Schritt und ohne Störung des laufenden Geschäfts in die Cloud einsteigen wollen und bietet daher ein individuelles Angebot für die jeweilige Situation. Dabei sichert ein deutscher Rechenzentrumsstandort die Einhaltung der Datenschutzvorgaben nach deutschem und europäischen Recht. Dies ist gemeinsam mit einem belastbaren Governance-Konzept die ideale Voraussetzung für eine stabile Partnerschaft, die auch den Herausforderungen eines agilen Marktes gewachsen ist.

Echtzeit im Unternehmen spart bares Geld

Weltweit tätige Unternehmen mit verschiedenen Tochtergesellschaften sollten darauf achten, dass alle Niederlassungen an ein zentrales System angebunden sind. Eine solche Vernetzung ermöglicht effiziente Prozesse über globale Standorte hinweg und ist damit ein wesentlicher Faktor für potenzielle Kosteneinsparungen. Unter anderem gelingt so beispielsweise eine weltweite Lagerübersicht und auf dieser Basis massive Prozessverbesserungen im Vertrieb und in der Lagerverwaltung: Erhalten Vertriebsmitarbeiter mobile Endgeräte mit Systemzugriff, sind sie auch beim Kunden vor Ort stets über den aktuellen Lagerstand informiert.

Dank Echtzeitauswertung können sie so nicht nur jederzeit über die Verfügbarkeit der Produkte informieren, sondern darüber hinaus auch ad hoc die Produktion fehlender Teile anstoßen und dem Kunden sofort und ohne aufwendige interne Rücksprache mitteilen, wann diese fertiggestellt sind. Eine derartige Anbindung erhöht die Servicequalität und stärkt die Kundenbeziehung. Zudem werden die Vertriebsmitarbeiter entlastet, da sie nicht mehr Papierformulare beim Kunden ausfüllen und nach dem Termin im Büro in das System überführen müssen, um die interne Bestellung auszulösen. T-Systems hat es in unterschiedlichen Projekten gemeinsam mit verschiedensten Kunden immer wieder gezeigt: SAP-Lösungen aus der Cloud, umgesetzt mit einem Ende-zu-Ende-Dienstleister, gestaltet Arbeitsprozesse effizienter und reduziert Kosten – dank Zeitersparnis, solider Kundenbindungen und Einhaltung vereinbarter Service Levels.

Mit Real-Time-Business-Modellen Kunden begeistern

Die Migration zu SAP HANA aus der Cloud kann auch eine Chance für Unternehmen sein, ihr Business-Modell vollständig auf Digitalisierung auszurichten und den eigenen Kunden so ein neues Erlebnis zu bieten. Stichwort: Predictive Maintenance – vorausschauende Wartung dank stets aktuellster Informationen aus Sensoren, die an Maschinen angebracht sind und deren Status überwachen. Solche Daten lassen sich in der Wolke sammeln und in wertvolle Erkenntnisse transformieren. Erhalten Techniker Echtzeit-Zugriff auf diese Informationen, können sie notwendige Reparaturen umgehend durchführen, ohne dass es zur Störung an der Maschine kommt. Bei Anlagen, die der Kunde am Ende unmittelbar nutzt – beispielsweise Produktionsstraßen oder Aufzüge – zahlt der Mehrwert von Real-Time direkt auf die Zufriedenheit und Bindung ein.

Der Weg zu SAP-Lösungen aus der Cloud ist für jedes Unternehmen individuell machbar

Dieses Szenario aus dem Produktionsumfeld lässt sich ebenso auf Dienstleistungsunternehmen und andere Branchen übertragen: Die Real-Time-Möglichkeiten von SAP HANA aus der Cloud bieten die Chance, Abläufe zu optimieren und IT-Betriebskosten zu senken. Und dabei braucht es im ersten Schritt nicht unbedingt die Entscheidung, sofort mit allen Prozessen in die Wolke zu gehen und möglicherweise den laufenden Betrieb zu gefährden.

Frank Strecker ist als Senior Vice President Cloud Partner Products & Ecosystems bei T-Systems verantwortlich für das weltweite Cloud-Geschäft der Deutschen Telekom.
Frank Strecker ist als Senior Vice President Cloud Partner Products & Ecosystems bei T-Systems verantwortlich für das weltweite Cloud-Geschäft der Deutschen Telekom. (Bild: T-Systems)

Spezielle Einstiegsangebote für einen günstigen und raschen Start, wie sie beispielsweise auch T-Systems im Angebot hat, ermöglichen einen Testlauf ohne Risiken und hohe Investitionssummen für schnelle erste Ergebnisse. Ein Proof of Concept ist dafür eine probate Gelegenheit: In der agilen Cloud können Firmen hier eigene Modelle für ihre individuellen Prozesse testen und je nach Ergebnis in den Regelbetrieb übernehmen oder wieder abschalten. Die zeitige Migration zu SAP HANA aus der Cloud lohnt sich für CEOs, die das laufende Business effizienter gestalten wollen und darauf bedacht sind, nicht von ihren Wettbewerbern überholt zu werden.

Denn wer Entscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten trifft, ist jedem einen Schritt voraus, der sich noch auf Bestandsinformationen verlässt, um die Zukunft zu gestalten. Wichtig ist dabei jedoch, auf einen Partner zu setzen, der die Orchestrierung der neuen Multi-Cloud-Umgebung übernimmt, damit die internen Ressourcen sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Das beste Konzept: Mit umfassender Ende-zu-Ende-Kompetenz Unternehmen dort abholen wo sie stehen, die Migration in der richtigen Intensität und Geschwindigkeit durchführen und so unterschiedliche Betriebe auf dem Weg zum digitalen Echtzeit-Business begleiten.

* Der Autor: Frank Strecker ist als Senior Vice President Cloud Partner Products & Ecosystems bei T-Systems verantwortlich für das weltweite Cloud-Geschäft der Deutschen Telekom.

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