Studie von Compris

Warum IT-Projekte scheitern

| Redakteur: Katrin Hofmann

Passt nicht ein Puzzlestein zum anderen, droht Ärger.
Passt nicht ein Puzzlestein zum anderen, droht Ärger. (© AKS - Fotolia.com_18936658_XL)

Dass IT-Projekte gestoppt werden, kann viele Gründe haben. Die Berater von Compris haben 392 Systemhäuser und Reseller nach den häufigsten Ursachen gefragt.

Compris hat nachgefragt, welche Ursachen IT-Investitionen bereits in der Konzeptionsphase stoppen. Demnach ist der Kosten/Nutzenfaktor die größte Herausforderung. 54 Prozent der Befragten sagten, dass zu geringe IT-Budgets zu hohen Erwartungen gegenüber stehen. Zweithäufigster Grund ist Personalmangel. Ein Viertel betrachtet dies als großes Hindernis. 20 Prozent sehen zu lange Projektlaufzeiten als problematisch an, 15 Prozent die schlechte Messbarkeit der Kosten im Verhältnis zum Nutzen. Eine mangelnde Planung bei Projekten sehen zwölf Prozent der Befragten als Hindernis an. Jeweils elf Prozent nennen Vorbehalte der End User beziehungsweise Anwender sowie die unzureichende IT-Qualifikation der Mitarbeiter beim Kunden als Hemmnisse.

Weitere Nennungen

  • mangelnde Projektunterstützung von Seiten der Hersteller und / oder Distributoren (7%)
  • Themen rund um den Datenschutz (7%)
  • Kompatibilität von Kompetenzen (7%)
  • Verfügbarkeit einzelner Produkte (6%)
  • technische Zuverlässigkeit der eingesetzten Lösung / Produktmängel (5%)

Compris rät Systemhäusern und Resellern vor diesem Hintergrund dazu, dass IT-Projekte noch stärker als bisher in der Unternehmensführung positioniert werden sollten. Aufgabe von Systemhäusern sei dabei eine ganzheitliche Beratung der Kunden – orientiert an deren geschäftlichen Herausforderungen, um so die strategische Reichweite der IT-Investitionen zu vermitteln.

Diese Beratung – meist an die Geschäftsleitung – nehme zwar zu, die Möglichkeiten würden aber nicht ausgeschöpft. Systemhäuser, die sich als „Externer CIO“ der Geschäftsführung positionieren, seien frühzeitig in die strategischen und taktischen Planungen involviert und in der Lage, die lösungsorientierten Ansätze hinreichend zu positioneren.

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