Mit Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) professionell Serverdienste bereitstellen

Virtuelle Server in der Amazon-Cloud betreiben

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Florian Karlstetter

Amazon AWS-Workshop: Bereitstellung virtueller Server-Instanzen mit Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2).
Amazon AWS-Workshop: Bereitstellung virtueller Server-Instanzen mit Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2). (Bild: Amazon Web Services)

Mit Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) bietet Amazon Web Services die Möglichkeit, virtuelle Server-Instanzen mit vorkonfigurierten Betriebssystemen zur Verfügung zu stellen. Neben gängigen Linux-Distributionen stehen auch Microsoft Windows Server Templates zur Verfügung. Dieser Workshop erklärt die ersten Schritte in Amazon EC2.

Der wichtigste Part in Amazon AWS, dem Cloud-Dienst von Amazon ist sicherlich Elastic Compute Cloud (EC2). Mit diesem Dienst erstellen Administratoren über Assistenten schnell und einfach virtuelle Server. Diese Server lassen sich in das interne Netzwerk des Unternehmens einbinden und stehen über das Internet zur Verfügung. Die Verwaltung von EC2 wird direkt über die zentrale Verwaltungskonsole von AWS gestartet (siehe Abbildung 1 in der Bildergalerie).

Im EC2 Dashboard sind alle aktuellen Instanzen, so heißen die virtuellen Server zu sehen. Hier lassen sich auch Snapshots verwalten und erstellen, zuweisen, Sicherheitsgruppen erstellen und neue virtuelle Server konfigurieren. Der Dienst lässt sich auch kostenlos testen, für die Testumgebung ist aber eine Kreditkarte notwendig.

Da die Server abgerechnet werden, sollten Administratoren genau beobachten, wie lange die Testserver laufen und ob die Konfigurationen über den kostenlosen Bereich hinausgehen.

Neue virtuelle Server in EC2 erstellen

Um neue virtuelle Server zu erstellen, klicken Administratoren auf Launch Instance. Danach öffnet sich eine neue Seite, auf der Administratoren auswählen können, welches Betriebssystem auf dem neuen virtuellen Server zur Verfügung stehen soll. Wichtig ist auch die Auswahl der Region für den oberen Server. Diese Auswahl steht oben rechts in der Verwaltungskonsole von AWS zur Verfügung.

Im Hauptfenster, dem EC2 Dashboard lassen sich alle vorhandenen virtuellen Server über den Link Instances anzeigen (Abb. 2).

Über einen Assistenten lassen sich die wichtigsten Einstellungen für den neuen virtuellen Server vornehmen. An dieser Stelle stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, auch Windows Server 2012 R2. Zur Auswahl stehen, neben der Amazon-eigenen Distribution AMI außerdem auch Suse, Red Hat und Ubuntu in verschiedenen Versionen (Abb. 3).

Sobald das Betriebssystem ausgewählt wurde, und der Server zur Verfügung steht, wird dieser in der Verwaltungskonsole angezeigt. Über das Kontextmenü können die Server verwaltet und überwacht werden. Einige Systeme stehen kostenlos zur Verfügung. Das ist über den Text Free tier eligible zu sehen. Aber auch hier gilt Vorsicht zu wahren, da durch verschiedene Dienste auf den Servern dennoch Kosten entstehen können (Abb. 4).

Beim Einsatz von Windows-Servern können auch Remotedesktop-Verbindungen aufgebaut werden, um den Server zu verwalten. Im Rahmen der Einrichtung können Administratoren auch die Art der Instanz steuern (Abb. 5).

So lässt sich der Arbeitsspeicher, die Anzahl der und mehr im Assistenten festlegen. Im Rahmen der Einrichtung stehen auch verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung die IP-Adresse anzupassen. Außerdem können Administratoren im Assistenten gleich mehrere virtuelle Server mit der gleichen Konfiguration auf einmal erstellen (Abb. 6).

Auch den Arbeitsspeicher virtueller Server können Administratoren im Assistenten steuern. Über diesen Weg lassen sich auch weitere Datenträger an den Server anbinden. Im Rahmen der Einrichtung legen Administratoren außerdem die Sicherheitsgruppe für den Server fest. Hier lassen sich Server bestehenden Gruppen zuordnen oder neue Gruppen erstellen. Auf der Seite lassen sich auch -Regeln für den Zugriff definieren (Abb. 7).

Wenn alle Eingaben vorgenommen wurden, steht die Instanz zur Verfügung. Die Verbindung erfolgt über ein Schlüsselpaar auf Basis einer sicheren Verschlüsselung.

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