Vorschau auf Univention Corporate Server verfügbar

UCS 4.0 Milestone mit OpenStack und EC2

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Für den UCS 4.0 hat Univention an Front- und Backend optimiert. Das Server-OS liefert LDAP-Verzeichnisdienste performanter aus, unterstützt hybride Clouds und beinhaltet ein App Center.
Für den UCS 4.0 hat Univention an Front- und Backend optimiert. Das Server-OS liefert LDAP-Verzeichnisdienste performanter aus, unterstützt hybride Clouds und beinhaltet ein App Center. (Bild: Univention)

Univention hat eine weitere Vorabversion des Univention Corporate Server 4.0 veröffentlicht. Das zweite Milestone-Release beinhaltet ein komplett überarbeitetes Managementsystem sowie die Anbindung an OpenStack und Amazon EC2.

Im November soll der Univention Corporate Server (UCS) 4.0 fertig sein. Bereits jetzt können Neugierige die Serverlösung ausprobieren: Das zweite Milestone-Release gibt bereits einen Eindruck vom erweitertem Funktionsumfang sowie komplett überholtem .

Aktualisierte Basis und hybride Clouds

Der UCS 4.0 fußt auf 7.6 (Wheezy). Neben den aktualisierten Kernkomponenten (Linux Kernel 3.16 und 4.2) liefert Anbieter 16.000 aktualisierte und an UCS angepasste Packages. Zum Milestone-Release gehört ebenso eine Vorabversion von Samba 4.2; das auf Memory-Map Database (MDB) umgestellte biete eine gesteigerte -Performance.

Das Connect UCS Management System unterstützt nun virtuelle Maschinen in den Cloud-Umgebungen OpenStack sowie Amazon EC2. Anwender sollen somit hybride Clouds verwalten.

Intuitives Frontend

Besonderes Augenmerk hat Univention auf das webbasierte UCS-Managementsystem gelegt. Das soll nun auch weniger erfahrene Nutzer durch administrative Aufgaben leiten. Univention denkt dabei etwa an Einsatzszenarien in Bildungseinrichtungen, wo Lehrer Rechte für ihre Schüler vergeben – speziell für das IT-Management in Schulen bietet der Hersteller übrigens auch ein UCS@school genanntes Komplettsystem an.

Univention verspricht ein intuitives Frontend mit aufgeräumter Struktur. Die Module für Identity- und Infrastrukturmanagement wurden hierfür in farblich gekennzeichneten Kategorien zusammengefasst. Das Response Design der Oberfläche sorge zudem dafür, dass die Managementkonsole auf beliebigen Endgeräten adäquat dargestellt wird.

Die finale Version des UCS 4.0 soll Mitte November erscheinen, zuvor wird laut Plan nur noch ein Release Candidate veröffentlicht. Die jetzt verfügbare Vorabversion richtet sich an Partner sowie Interessierte und taugt noch nicht für den produktiven Einsatz. Der Hersteller freut sich über konstruktives Feedback.

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