Sage Studie über zukünftige Arbeitswelten

So sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus

| Redakteur: Florian Karlstetter

Sage Studie über zukünftige Arbeitswelten zeigt: die Grenze zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmt immer mehr.
Sage Studie über zukünftige Arbeitswelten zeigt: die Grenze zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmt immer mehr.

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Dieser Frage ist Sage Software im Rahmen einer Studie nachgegangen und hat die Ergebnisse der Befragung auf der CeBIT vorgestellt. Der Trend geht klar Richtung dezentrales Arbeiten, dank neuer Kommunikationsmittel verschwimmt auch die Grenze zwischen Freizeit und Arbeit immer mehr.

"Arbeiten von überall und jederzeit", so die Erwartungshaltung, die Berufstätige an die Arbeitswelt von morgen haben. Demnach verwischt auch die Trennung von Freizeit und Arbeitswelt immer weiter - zu diesen überraschenden Ergebnissen kommt Sage Software in einer aktuellen Studie über die Arbeitswelt der Zukunft. Befragt wurden 351 Berufstätige, die überwiegend an einem PC-Arbeitsplatz arbeiten.

Der Trend zum dezentralen Arbeiten spiegelt sich auch beim Thema Home-Office wider. Zwar können nur rund ein Drittel der Befragten von zu Hause aus arbeiten, knapp die Hälfte (45 Prozent) würden sich ihren Arbeitsplatz gerne auch außerhalb der Firma einrichten wollen, um ihre Arbeit effizienter zu erledigen.

Unternehmen sollten ihren Arbeitnehmern vermehrt die Chance geben, zeit- und ortsunabhängiger zu arbeiten, dieser Ansicht ist Peter Dewald, Geschäftsführer von Sage Software. "Firmen müssen bereit sein, andere Formen der Arbeitsorganisation einzuführen und Technologien bereitzustellen, die solche Arbeitsweisen auch möglich machen.“ Verweigerten sie sich, dann – und das zeigt die Studie ebenfalls – bringen viele Arbeitnehmer ihre Software und Geräte einfach mit ins Unternehmen - Stichwort Bring Your Own Device (BYOD). Jeder Fünfte (23 Prozent) gibt zudem an, von der IT-Abteilung des eigenen Unternehmens nicht vorgesehene Werkzeuge für seine Arbeit zu nutzen (Schatten-IT) - mit allen Risiken, die damit einhergehen.

Trennung zwischen Freizeit und Arbeitswelt verschwimmt

Mit 77 Prozent ist die Mehrheit der Befragten der Meinung, dass die Trennung von Freizeit und Arbeitswelt in Zukunft weiter verwischen wird. Interessant ist an dieser Stelle die Altersstruktur: So gaben 85 Prozent aller berufstätigen 18- bis 29-Jährigen an, heute gelegentlich außerhalb der regulären Arbeitszeiten zu arbeiten; bei den über 45-Jährigen sind es nur 74 Prozent, die außerhalb der Kernarbeitszeiten tätig sind.

Jeder dritte Befragte arbeitet inzwischen auch an Feierabenden oder Wochenenden. Arbeiten am Wochenende ist mit 41 Prozent besonders in der Gruppe der älteren Arbeitnehmer verbreitet, die aufgrund ihres Alters über verantwortungsvollere Jobs verfügen dürften. Jeder Fünfte arbeite sogar gelegentlich, wenn er krankgeschrieben ist. Aus diesen Zahlen lässt sich ableiten, dass sich vor allem jüngere Arbeitnehmer mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten wünschen - eine strikte Trennung zwischen Freizeit und Beruf wird also nicht mehr zwingend vorausgesetzt.

Ergänzendes zum Thema
 
Fünf Thesen zur Arbeit der Zukunft

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