Schnellere Analysen für bessere Entscheidungen

SAP HANA beschleunigt das Cloud-Handelsnetzwerk Ariba

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

Die In-Memory-Plattform SAP HANA soll das weltweite Business-Commerce-Netzwerk Ariba schneller und besser machen.
Die In-Memory-Plattform SAP HANA soll das weltweite Business-Commerce-Netzwerk Ariba schneller und besser machen. (Bild: Ariba)

SAP hat im laufenden Betrieb Ariba Spend Visibility auf die In-Memory-Plattform SAP HANA umgestellt. Weitere Schritte sollen folgen, um die Cloud-Handelsnetzwerk Ariba zu verbessern und schneller zu machen.

SAP möchte den Handel in der Cloud ausbauen und stellt das weltweite Business-Commerce-Netzwerk Ariba auf die In-Memory-Plattform SAP HANA um. Durch die Umstellung soll das laut SAP größte Cloud-Handelsnetzwerk noch attraktiver werden. Die Handelspartner können auf der Basis von SAP HANA in Echtzeit Transaktionen und Informationen analysieren und so schneller Entscheidungen treffen. Dadurch lassen sich laut SAP Geschäftsergebnisse verbessern und Wettbewerbsvorteile ausbauen. Aktuell sollen bereits mehr als 1,5 Millionen Handelspartner pro Jahr Transaktionen in Höhe von 500 Milliarden US-Dollar über Ariba durchführen.

Bis zu 100 Mal schneller

Zunächst wurde Ariba Spend Visibility im laufenden Betrieb auf die In-Memory-Plattform SAP HANA umgestellt. Die Lösung kann unter anderem eine klassifizierte Analyse von Ausgaben und Lieferanten bereitstellen. Laut SAP können durch die Umstellung von Ariba Spend Visibility auf SAP HANA operative Berichte und Analysen nun bis zu 100 Mal schneller erstellt werden. Nach Ariba Spend Visibility soll in Zukunft auch das Ariba Network auf Basis von SAP HANA angeboten werden.

„Mit den Ariba-Lösungen auf Basis von SAP HANA profitieren die Unternehmen in ihren geschäftlichen Netzwerken von Einblicken in Echtzeit und einem Höchstmaß an Transparenz. Das Ariba Network stellt eindrucksvoll unter Beweis, welchen Mehrwert SAP seinen Kunden über die Cloud bieten kann“, kommentiert Bill McDermott, Co-CEO, SAP AG, die Umstellung des Cloud-Handelsnetzwerks Ariba auf die In-Memory-Plattform SAP HANA.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Wenn es nach SAP geht, sollen Unternehmen durch die Umstellung des Ariba Network auf SAP HANA künftig in der Lage sein, ihre riesigen Datenbestände wesentlich schneller zu analysieren. Neben strukturierten Daten aus Produktion, Marketing, Vertrieb, Personalwirtschaft, Finanzwesen sowie Gebäude- und Anlagenbetrieb lassen sich auch Daten, die bei Transaktionen mit Lieferanten, Kunden und Partnern erzeugt werden, sowie unstrukturierte Daten aus Blogs und Tweets auswerten, erklärt SAP. Informationen und Transaktionen lassen sich anhand unterschiedlichster Variablen wie Kostenstellen, Abweichungen beim Einkaufspreis und Mikroregionen in Echtzeit auswerten.

Mithilfe der Visualisierungssoftware SAP Lumira können die Kunden diese Daten dann grafisch aufbereiten und dadurch bislang verborgene Zusammenhänge aufdecken, die strategische Entscheidungen und eine bessere Umsetzung der Unternehmensziele ermöglichen sollen. „Das Ariba Network auf Basis von SAP HANA ermöglicht zentrale Zugriffe auf Transaktionsdaten, Kommunikationsfunktionen zur Unterstützung dieser Transaktionen und schnelle Analysen zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen. Das birgt ein enormes Potenzial“, sagt Andrew Bartolini, Chief Research Officer des unabhängigen Marktforschungsunternehmens Ardent Partners in Boston.

Präsentation

Die neuen Funktionen der Cloud-Handelsplattform Ariba Network auf Basis von SAP HANA werden von SAP auf der Sapphire Now (3. bis 5. Juni 2014) in Orlando, Florida, vorgestellt.

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