Dreamforce 2012 mit Besucherrekord und Angriff auf Dropbox

Salesforce setzt auf Social Business

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Salesforce CEO Marc Benioff thematisiert "Social Revolution" und ihre Auswirkungen auf das Business in der Eröffnungskeynote zur Dreamforce '12.
Salesforce CEO Marc Benioff thematisiert "Social Revolution" und ihre Auswirkungen auf das Business in der Eröffnungskeynote zur Dreamforce '12.

Einen Besucherrekord und zahlreiche Erweiterungen des eigenen Cloud-Portfolios meldet Salesforce.com zur Hausmesse Dreamforce 2012. Dabei bläst der Anbieter auch zum Angriff auf den Cloudspeicherdienst Dropbox.

Wenn die Dreamforce 2012 am heutigen Freitag nach insgesamt vier Veranstaltungstagen in San Francisco zu Ende geht, werden über 90.000 registrierte Teilnehmer das Event besucht haben – prognostiziert Veranstalter Salesforce.com und bilanziert somit ein Wachstum von 96 Prozent zum Vorjahr. Zusätzlich sollen 100.000 Interessierte dem Programm per Facebook beigewohnt haben.

Geboten wurden den Gästen auf der nunmehr zehnten Dreamforce 750 Workshops und Vorträge. Des Weiteren stellten sich 350 Partner-Unternehmen des Salesforce-Ökosystems vor.

Salesforce selbst nutzte die Gelegenheit, um Erweiterungen des eigenen Portfolios zu präsentieren. Der Schwerpunkt lag dabei eindeutig auf dem Thema Social Revolution.

Marc Benioff, Chairman und CEO von Salesforce.com, betont: "Dank der Innovation unserer sechs Produktlinien können Unternehmen nun die Art und Weise wie sie verkaufen, den Kundendienst organisieren, vermarkten, zusammenarbeiten, Arbeitsabläufe planen und Innovationen vorantreiben transformieren, um eine intensivere Verbindung mit ihren Kunden zu pflegen."

Personalmanagement mit Work.com

Als Personalmanagement für das Zeitalter der sozialen Netzwerke präsentiert Salesforce den Dienst Work.com. Statt eines jährlichen und hierarchischen Performance-Managements liefere Work.com eine integrierte, tagtägliche Anwendung.

Teams sollen damit in Echtzeit an gemeinsamen Zielen arbeiten. Zu diesem Prozess gehören fortlaufendes Feedback und Coaching. Individuelle "Profil-Orden" drücken Anerkennung aus, steigern die Reputation von Mitarbeitern und helfen anderen Kollegen, Experten zu finden.

Für motiviertere Mitarbeiter könnte eine Partnerschaft mit Amazon sorgen. Die erlaubt es Organisationen, Geschenkkarten direkt in Work.com an vorbildliche Angestellte zu verteilen. Eine weitere Partnerschaft sorge für eine nahtlose Integration von Work.com mit Talent-Profilen von Workday HCM.

Work.com soll noch im vierten Quartal verfügbar sein. Die Preise beginnen bei fünf US-Dollar pro Nutzer und Monat.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 35681500 / CRM)