Skalierbare Services über Multi-Cloud-Plattformen nutzen

Projekt COLA plant Orchestrierungs-Framework

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Ausgehend von Open-Source-Ansätzen will das von der EU geförderte Forschungsprojekt COLA bis 2019 eine flexible Software-Architektur entwickeln.
Ausgehend von Open-Source-Ansätzen will das von der EU geförderte Forschungsprojekt COLA bis 2019 eine flexible Software-Architektur entwickeln. (Bild: Projekt COLA)

Das von der EU geförderte Projekt COLA (Cloud Orchestration at the Level of Application) soll eine Software-Architektur entwickeln, mit der sich Services skalierbar und sicher über Multi-Cloud-Plattformen nutzen lassen.

30 Vertreter europäischer KMU und Universitäten haben sich Ende Januar in London getroffen, um über Ziele und strategische Entwicklung des jetzt gestarteten Projekts COLA zu diskutieren. COLA steht für „Cloud Orchestration at the Level of Application“ und ein Konsortium aus 14 Partnern, darunter auch das EU-Projekt CloudSME.

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Die Partner wollen auf Open-Source-Techniken aufbauen, um ein Framework für die Orchestrierung von Cloud-Diensten zu entwerfen: Den Microservices-based Cloud Application-level Dynamic Orchestrator, kurz „MiCADO“. Geplant sind eine Referenzimplementierung sowie die Demonstration möglicher Anwendungsfälle. So will COLA zeigen, wie Cloud-Technologien etwa bei Notfall-Evakuierungen, technischer Simulation sowie Modellierung und Analyse öffentlicher Daten zum Einsatz kommen können.

Das Projekt COLA läuft bis Juni 2019 und wird von Dr. Tamas Kiss (University of Westminster) koordiniert. Die Europäische Kommission fördert das Unterfangen im Rahmen des „HORIZON 2020“-Programmes mit drei Millionen Euro; weitere 1,2 Millionen steuern die Schweizer Regierung und private Unternehmen bei.

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