ECOS liefert Ratschläge und Secure Boot Stick

Privates und Business bei BYOD trennen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Ein Rechner und zwei komplett getrennte Betriebssysteme sollen für den sicheren Remotezugang zum Arbeitsdesktop sorgen.
Ein Rechner und zwei komplett getrennte Betriebssysteme sollen für den sicheren Remotezugang zum Arbeitsdesktop sorgen.

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Security-Anbieter ECOS Technology gibt Tipps für risikoloses Bring Your Own Device (BYOD) und bewirbt damit ein gehärtetes Linux vom bootbaren USB-Stick.

BYOD liegt im Trend, macht Mitarbeiter flexibel und belastet IT-Administratoren nicht selten mit Sicherheitsbedenken. Darum will ECOS Technology (ECOS) nun erläutern, wie sich private Rechner sicher in Firmennetzen nutzen lassen.

Zunächst rät der Anbieter dazu, BYOD bereits frühzeitig in die eigene Strategie einzubinden. Ein Verbot privater Endgeräte sei nicht durchzusetzen, da viele Mitarbeiter mit eigenen Systemen arbeiten möchten und sich Arbeitgeber von BYOD Kosteneinsparungen versprächen – glaubt ECOS.

Organisationen müssten in Sachen Sicherheit zudem mehrgleisig fahren. Mitarbeiter sollten für Risiken sensibilisiert werden und die wissen, welche Konsequenzen verlorene Daten für ihr Unternehmen nach sich ziehen. Da sich absichtliches oder unabsichtliches Fehlverhalten aber nie ganz ausschließen lasse, tauge eine rein auf Vertrauen basierende Sicherheitsstrategie allerdings nicht. Ähnliches gelte übrigens auch für Security-Software auf Endgeräten: Gängige Tools und regelmäßige Betriebssystem-Updates seien zwingend, aber keinesfalls hinreichend, denn: Auch die Suche nach seriösen Inhalten könnte Anwender auf Websites mit bislang unbekannter Schadsoftware führen.

Sensible Firmendaten sollten des Weiteren nicht ungesichert auf externen Geräten abgelegt werden. Zu schnell gingen Smartphones und Tablets verloren, was schließlich auch zu datenschutzrechtlichen Konsequenzen führen kann. Ähnliche Risiken erkennt ECOS beim Ausscheiden von Mitarbeitern und rät zu Verschlüsselungslösungen der Enterprise-Klasse.

IT-Verantwortliche müssten außerdem für eine klare Trennung zwischen beruflicher und privater Nutzung sorgen. Ein Ansatz hierfür sei der sichere Fernzugriff aus einer geschlossenen und geschützten Umgebung heraus. Genau hierfür bietet ECOS einen bootbaren USB-Stick mit gehärtetem Linux und Zwei-Faktor-Authentisierung an. Der "Secure Boot Stick" umgeht das lokal installierte Betriebssystem und verbinde private Notebooks somit sicher mit einer geschützten Desktopumgebung innerhalb des jeweiligen Unternehmens.

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