Mobile-Enterprise-Lösungen lieber vom Spezial- als vom großen Mobilfunkanbieter

Private Smartphones pushen Mobile Business

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

Die Ergebnisse der eco-Umfrage "Mobile Geschäftsprozesse 2012" stehen unter "mobile.eco.de" zum Download bereit.
Die Ergebnisse der eco-Umfrage "Mobile Geschäftsprozesse 2012" stehen unter "mobile.eco.de" zum Download bereit.

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Mobile Geschäftsprozesse sind im Mittelstand angekommen. Das zeigt eine Umfrage des Verbands der Internetwirtschaft in Deutschland (eco), für die 80 Experten befragt wurden.

Die Kompetenzgruppe Mobile des Verbands der Internetwirtschaft in Deutschland, kurz eco, hat die Umfrage „Mobile Geschäftsprozesse 2012“ veröffentlicht, für die 80 Experten befragt wurden. Ein Ergebnis der Umfrage ist, dass Mobile Business für viele Unternehmen nicht mehr nur als Synonym für mobiles Surfen und den E-Mail-Verkehr angesehen wird, sondern mehr als 70 Prozent der Befragten darunter auch den Zugriff auf Unternehmensdaten verstehen. Antrieb für diese Entwicklung ist laut eco häufig der Mitarbeiter, denn knapp ein Drittel der verwendeten Handys gehören der Kategorie Smartphones an, die privat intensiv für Datendienste (Apps) eingesetzt werden und auch beruflich zum Einsatz kommen.

Spezialanbieter sind gefragt

Allerdings sieht die eco-Umfrage trotz der positiven Entwicklung für Mobile Enterprise kein wachsendes Geschäft für die großen Mobilfunkanbieter, die verstärkt auf dieses Thema setzen, um Umsatzeinbußen bei klassischen Diensten zu kompensieren. Laut Umfrage setzen 63 Prozent der Befragten bei mobilen Businessanwendungen lieber auf einen Spezialanbieter als auf einen Mobilfunkanbieter mit schlüsselfertigen Lösungen (27 Prozent).

Lieber App als Web

51 Prozent der Befragten Unternehmen würden ihre Außenkommunikation eher per App anbieten, als mit einer mobilen Website (37 Prozent) präsentieren. „Trotz der mangelnden Planbarkeit, wann und ob überhaupt eine App erscheint, geben die Unternehmen hier den Stores den Vorzug“, sagt Dr. Bettina Horster, Vorstand bei der VIVAI Software AG und Direktorin Mobile bei eco.

Android liegt vorne

Im B2B- und B2C-Bereich mobiler Geschäftsprozesse sehen die Befragten Anwendungen wie den mobilen Zugriff auf ERP- oder CRM-Daten, M2M oder automatische Identifikationslösungen in Logistikprozessen mit Bewertungen zwischen 40 und 54 Prozent als relativ gleich wichtig an. Abgeschlagen mit nur 34 Prozent liegt jedoch Mobile Marketing – Endkunden über deren Handy zu erreichen wird laut Umfrage nicht als Trend angesehen. Auf die Frage, welche mobile Plattform entscheidend ist, antworteten 46 Prozent der Befragten Android. Nur 37 Prozent der Teilnehmer halten das Apple-Betriebssystem plus Appstore für maßgebliche.

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