Oracle Cloud at Customer im eigenen Rechenzentrum

Oracle macht Cloud-Service kompatibel für On-Premise-Nutzung

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Man würde gerne und darf doch nicht in die Public Cloud. Dieses Dilemma will Oracle mit einem speziellen Angebot lösen.
Man würde gerne und darf doch nicht in die Public Cloud. Dieses Dilemma will Oracle mit einem speziellen Angebot lösen. (Bild: © Dmitry - Fotolia)

Ab sofort ist die Oracle Exadata Cloud Machine auch im Portfolio der Oracle Cloud at Customer verfügbar. Kunden können somit wählen, wo sie die Cloud-Datenbank für ihre geschäftskritischen Workloads betreiben möchten.

Oracle Exadata kann künftig als Cloud-Service sowohl innerhalb des eigenen Rechenzentrums, in der Oracle Cloud wie auch in einer traditionellen On-Premise-Umgebung eingesetzt werden. Die Einführung der Oracle-Plattform Cloud at Customer vor rund einem Jahr führte viele Unternehmen aus der Zwickmühle, die ihre Workloads in die Cloud verlagern wollten, dabei jedoch häufig von geschäftlichen, rechtlichen und regulatorischen Anforderung ausgebremst wurden, die sie daran hinderten, Daten und Anwendungen aus dem eigenen Rechenzentrum in eine Public Cloud zu verschieben. Mit dem neuen Angebot können Kunden nun ihre Datenbanken weiterhin on-premise betreiben. Die Oracle Exadata Cloud Machine stellt den vollen Leistungsumfang des Oracle Exadata Cloud Service bereit, wie er auch in der Oracle Public Cloud verfügbar ist – aber im firmeneigenen Rechenzentrum.

Kunden haben nun auf Abonnement-Basis Zugriff auf alle Optionen und Features der Oracle-Datenbank, darunter Funktionen wie Real Application Clusters, Database In-Memory, Active Data Guard und Advanced Security. Zudem ist die Oracle Exadata Cloud Machine zu 100 Prozent mit den On-Premise- und Cloud-Anwendungen und Datenbanken von Oracle kompatibel. So ist sichergestellt, dass jede beliebige Anwendung schnell und unverändert in die Cloud migriert werden kann.

Schritt für Schritt in die Cloud

Mit dem Service-Portfolio der Oracle Cloud at Customer können Unternehmen das volle Potenzial der Oracle Public Cloud Services in ihrem eigenen Rechenzentrum nutzen. Das Geschäftsmodell ist wie ein Public-Cloud-Abonnement aufgebaut: Die Hardware und Software sind identisch, Oracle-Experten beobachten und verwalten die Infrastruktur und die gleichen Tools, die in der Oracle-Cloud genutzt werden, regeln auch die Kapazitäten in der Cloud Machine. „Das Cloud at Customer-Programm von Oracle stellt sozusagen ein ‚Transportmittel‘ in die Cloud bereit, indem es direkt im Kunden-Rechenzentrum startet und dadurch die direkte Interaktion mit den Anwendungen, die on-premise verbleiben, aufrechterhält“, erklärt Carl Olofson, Research Vice President für Structured Data Managemet Software bei IDC. Indem die Oracle Exadata Cloud Machine diese Funktionen um alle Features von Exadata erweitere sei dies „ein toller erster Schritt in Richtung vollständige Migration in die Cloud.“ Laut Oracle sei man mit diesem Angebot der einzige große Cloud-Anbieter, der eine Plattform bietet, die zu 100 Prozent mit der eigenen Cloud kompatibel, aber on-premise verfügbar ist. Da die Software nahtlos an die Oracle Cloud anschließt, können Unternehmen sie für eine Reihe von Anwendungsszenarien nutzen, wie Desaster Recovery, flexibles Ressourcen-Management, Entwicklung und Tests, Lift-and-Shift-Migration von Workloads und ein API und Scripting Toolkit für DevOps.

Weitere maßgebliche Funktionen des Oracle Exadata Cloud Service und der Oracle Exadata Cloud Machine:

  • Geschäftskritische Datenbanken für OLTP, Analytics, unterschiedliche Workloads und Konsolidierung – inklusive aller Optionen.
  • Bewährte Hardware-Plattformen für Datenbanken mit NVMe Flash, InfiniBand Networking und den schnellsten Servern.
  • Eine intelligente Datenbank-Plattform mit Smart-Database-Algorithmen für Storage, Networking und Compute.
  • Abrechnungsmodell auf Abo-Basis und Kapazitäten-Maximierung in Echtzeit.
  • Flexibles Cloud-Modell, das in der Oracle Public Cloud oder innerhalb des Kundenrechenzentrums bereitgestellt werden kann – das Management der kompletten Infrastruktur liegt in beiden Fällen bei Oracle.
  • Unkomplizierte Migration in die Cloud – Software und Hardware sind identisch und zu 100 Prozent kompatibel.

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