BITKOM über die Nutzung von Dropbox, Google Drive, OneDrive & Co.

Online-Speicher verdrängen die klassische Festplatte

| Redakteur: Florian Karlstetter

Immer mehr Internetnutzer verlagern ihre Daten in die Cloud, so eine repräsentative Umfrage von BITKOM.
Immer mehr Internetnutzer verlagern ihre Daten in die Cloud, so eine repräsentative Umfrage von BITKOM. (© DOC RABE Media - Fotolia.com)

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BITKOM hat eine repräsentative Umfrage zur Nutzung von Cloud-Speicher und Festplatten oder USB-Sticks durchgeführt. Demnach möchte jeder dritte Internetnutzer seine Daten nur noch online speichern. Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Dateimanagement per Smartphone oder Tablet.

Das Ende der Festplatte? Glaubt man einer repräsentativen Umfrage von BITKOM, möchten viele Verbraucher künftig auf Festplatten oder USB-Sticks vollständig verzichten. Befragt wurden 1.006 Personen ab 14 Jahren, davon 783 Internetnutzer.

So können sich 36 Prozent der Befragten vorstellen, Daten in Zukunft nur noch online zu speichern. Dies entspricht rund 20 Millionen Bundesbürgern.

Die Gründe erläutert Andreas Nowottka, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im BITKOM folgendermaßen: „Cloud-Speicher haben wesentliche Vorteile: Speicherplatz ist faktisch unbegrenzt vorhanden, Nutzer können von überall darauf zugreifen und Dokumente können schnell geteilt werden.“ 7 Prozent der Internetnutzer speichern bereits heute ihre Dateien ausschließlich im Internet.

Bei mehr als jedem vierten Internetnutzer (27 Prozent) kommen Dienste wie Dropbox, Google Drive oder Microsoft OneDrive zum Einsatz. Dies entspricht 15 Millionen Bundesbürgern. 90 Prozent machen dies für private Zwecke. Dabei nutzen Verbraucher die Cloud aus unterschiedlichen Gründen. Drei Viertel der Privatnutzer (74 Prozent) teilen über Online-Speicher bestimmte Dateien wie Fotos und Dokumente mit Freunden und Bekannten. 43 Prozent möchten so ihre persönlichen Daten vor einem technischen Verlust schützen. Zwei von fünf Privatnutzern (40 Prozent) schätzen, dass sie dadurch von überall auf ihre Dateien zugreifen können. Jeder Vierte (25 Prozent) nutzt Cloud-Speicher, um persönliche Dateien zu archivieren.

Viele Privatnutzer organisieren ihren Cloud-Speicher mittlerweile über ein Mobilgerät. Fast jeder Zweite (45 Prozent) nutzt dafür ein Smartphone, jeder Dritte einen Tablet-Computer (34 Prozent). Laptops und Desktop-PCs sind bei Anwendern aber immer noch gesetzt: 85 Prozent der Privatnutzer verwalten damit ihre Online-Speicher.

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