ISG Provider Lens Germany 2017 Cloud Transformation/Operation Services & XaaS

Ohne Cloud gibt es keinen Fortschritt!

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Damit der Digitalisierungsmotor läuft zählt im Cloud-Business verstärkt die Kombination aus technischer Expertise und Geschäftssinn von morgen.
Damit der Digitalisierungsmotor läuft zählt im Cloud-Business verstärkt die Kombination aus technischer Expertise und Geschäftssinn von morgen. (Bild: © paulbr75/Pixabay/CO0)

Der etablierte Cloud Vendor Benchmark Deutschland der Experton Group erscheint künftig unter neuem Namen. Unter dem etwas sperrigen Titel „ISG Provider Lens Germany 2017 - Cloud Transformation/Operation Services & XaaS“ hat die ISG/Experton Group die inzwischen achte Auflage ihres unabhängigen Anbietervergleichs veröffentlicht. Die Studie bewertet die wichtigsten Cloud-Anbieter und -Dienstleister in Deutschland.

Hierfür wurden von Anfang Februar bis Mitte März 2017 über 350 Anbieter identifiziert, die im deutschen Markt Cloud-Services und -Dienstleistungen offerieren. Aus dieser Grundgesamtheit wurden letztlich 140 Anbieter als relevant für den deutschen Markt bewertet und für eine detaillierte Analyse und Positionierung innerhalb des Benchmarks ausgewählt. Dabei kommen die Marktbeobachter zu dem wichtigen Schluss: Der gesamte Markt der herkömmlichen Hardware, Software und Services mit einem Gesamtvolumen von über 100 Mrd. Euro verlagert sich zunehmend in den Servicebereich, der mit Ausnahme der reinen Dienstleistungen, die aktuell noch primär durch Menschen erbracht werden, immer mehr zum Cloud-Markt wird.

Cloud ist Motor der Digitalisierung

Die Cloud-Kategorien zur Anbieterbewertung konzentrieren sich auf die Segmente Cloud Transformation/Operation Services und XaaS.
Die Cloud-Kategorien zur Anbieterbewertung konzentrieren sich auf die Segmente Cloud Transformation/Operation Services und XaaS. (Bild: Experton Group)

ISG/Experton stellen fest, dass die Digitalisierung ohne die Cloud nicht mehr vorstellbar ist. Denn, sobald die Cloud den Markt dominiert und als Grundstruktur und nicht nur als Infrastruktur gesetzt ist, sondern auch als Plattform (Open Ecosystem) und OnDemand Service-Prozess mit hochgradiger Standardisierung und Modularisierung sowie als Zugriff auf künstliche Intelligenz verstanden wird, wird es Zeit, den bestehenden Markt aus einem völlig neuen Blickwinkel zu sehen. Alles außerhalb der Cloud-Struktur und -Philosophie muss besonders beäugt und gekennzeichnet werden, da es den Fortschritt aufhält und nicht mehr der modernen Unternehmensführung und Angebotserstellung entspricht.

Im Segment der Cloud Transformation zählt mehr denn je der integrierte Ansatz von Consulting und Integration respektive Implementierung. Obwohl viele Integratoren noch stark auf die Technik und auf das Zusammenspiel von Komponenten abstellen, wiegt die Beratung und das Solution Design über IT-Architekten als vorgelagertes Element immer schwerer und wird mit fortschreitender Anzahl von verbundenen Systemen und Partnern zunehmend komplexer: Guter, unabhängiger Rat ist hierbei mittlerweile Gold wert!

Besser geht immer

Anbieterseitig beobachten die Marktforscher, dass speziell für den Mittelstand einige Anbieter wie zum Beispiel Avanade als enger Verbündeter von Microsoft und Accenture, als bravouröser Player für Großkunden, diese Klientel sehr gut bedient. Der lokale Mittelstand erhält darüber hinaus immer bessere Services durch Axians, IT-Fabrik des Vinci-Konzerns bzw. ehemals Fritz & Macziol. Dagegen steht Acentrix, so ISG/Experton etwas wackliger da und verliert im Vorjahresvergleich leicht an Wettbewerbsstärke. Im Vergleich dazu schlägt sich Cancom/Pironet weiterhin sehr gut und weiß vor allem mit branchenspezifischen Ausprägungen im Retail oder Manufacturing Segment zu gefallen. Telekom Deutschland GmbH für Geschäftskunden blieb lange Zeit im Fahrwasser der T-Systems International GmbH zurück bzw. versteckt und demonstriert nun häufiger aus eigenen Kräften das Können als Dienstleister für mittelständische Kunden. Mit anderen Worten: Die Geschäftskundeneinheit der Telekom Deutschland hat sich selbst transformiert und denkt inzwischen auch lösungs- und nicht mehr nur produktorientiert. Freudenberg IT (FIT) wird ebenfalls als ausgezeichneter IT Provider mit großartigen Kompetenzen bewertet, sollte allerdings in puncto Cloud-Transformation-Referenzen weiter am Ball bleiben, lautet der Analystenrat.

Großkunden erfahren hervorragende Hilfe bei Dienstleistern wie beispielsweise Accenture, die nicht nur technisch auf hohem Level agieren, sondern auch die so wichtige Business-Perspektive in den Vordergrund stellen. Neben Accenture gibt es natürlich auf ähnlichem Level lokale wie auch globale Partner, zu denen IBM, T-Systems aus dem Konzern Deutsche Telekom, Capgemini oder auch Atos gehören. Als „alter“ Newcomer greift jedoch DXC genau hier an und versucht mit aller Macht und neuem Anstrich den Brand im Markt zu platzieren.

Aus Software wird SaaS ohne Wiederkehr

Traditionelle Softwareanbieter haben es zunehmend schwerer, On-Premise-Software an ihre Kunden zu verkaufen. Längst wurden kundenseitig die Vorteile der Cloud wie Flexibilität, Skalierbarkeit, Sicherheit erkannt und werden jetzt dementsprechend vermehrt nachgefragt. Hier wird auch nicht vor Anwendungen mit geschäftskritischen Inhalten wie ERP oder HRM haltgemacht – die Auslagerung der Software in ein professionell gemanagtes Rechenzentrum kann die eigene IT-Security sogar oftmals verbessern, so die Erfahrung. Traditionalisten wie SAP, Oracle oder aber Sage wandeln sich dabei analog zu Microsoft zu echten Cloud-Playern und suchen zunehmend Modularität, auch um mit ihren Lösungen hybride Cloud-Szenarien realisieren zu können. Dabei bieten SAP und Oracle auch PaaS bzw. IaaS (nur Oracle) im Public-Cloud-Modell an und versuchen somit ein neues Terrain zu betreten. Der Erfolg außerhalb der Bestandskunden ist allerdings überschaubar.

Ergänzendes zum Thema
 
Die für Cloud-Services und -Dienstleistungen relevanten Anbieter in Deutschland

Cloud B2B-Ausgaben für Deutschland 2015-2020.
Cloud B2B-Ausgaben für Deutschland 2015-2020. (Bild: Experton Group)

Insgesamt untersucht die Studie fünf Felder im Bereich SaaS, die aktuell am relevantesten im deutschen Markt sind – unter anderem Cloud-ERP und SaaS für Human Resource Management. So beobachtet ISG/Experton, dass der Markt für Enterprise Resource Planning as-a-Service in Deutschland noch nicht allzu stark ausgeprägt ist. Dennoch steigen die Nachfrage und das grundsätzliche Interesse an Cloud-ERP-Lösungen aufgrund von Kostenersparnissen, Flexibilisierung und Modernisierungsprozessen stetig, speziell bei KMU. Anbieterseitig werden die Lösungen stellenweise stark weiterentwickelt und Datenschutzthematiken entsprechend adressiert, um die Kunden von den eigenen Lösungen zu überzeugen. Im Markt sind etablierte Player (SAP, Oracle) ebenso wie jüngere, innovative Firmen (Exact, Weclapp, Myfactory) vertreten, die für einen äußerst starken Wettbewerb sorgen und den alteingesessenen Bauchschmerzen bereiten. Akquisitionen sind die Folge, wie im Fall Oracle jüngst geschehen. Spannendster Neueinsteiger für SaaS-ERP ist in diesem Jahr Microsoft, die nach langer Wartezeit endlich eine Verknüpfung der CRM-Dynamics-Welt und der ehemaligen On-Premise-ERP-Welt in der Cloud vollzieht. Dynamics 356 (for Operations) hat laut ISG/Experton großes Potenzial, sofern die zahlreichen Veredelungen für Branchen durch Partner mitgezogen werden!

Im Markt für SaaS-Lösungen für Human Resource Management konnten sich entsprechend der Synthese von traditioneller Personalverwaltung sowie Personalentwicklung und Talent Management Anbieter unterschiedlicher Ausrichtung an die Spitze setzen. Als Beispiele nennt die Studie SAP und Oracle. Beide haben einen starken ERP-Hintergrund und sind entsprechend auch in der traditionellen Personalverwaltung aufgestellt. Durch Zukäufe vor einigen Jahren mit SuccessFactors bzw. Taleo konnten sich die beiden Unternehmen auch im Bereich des Talent Managements stark aufstellen. Auch IBM tätigte mit Kenexa vor einigen Jahren eine Akquisition im Markt für Talent Management. Mittelstandsspezialist Sage hat seine Stärken in der traditionellen Personalverwaltung. Bereiche wie das E-Recruiting, gewinnen – etwa bedingt durch den Fachkräftemangel – zunehmend an Bedeutung. Dieses Umfeld ist sehr dynamisch und birgt einige technische Herausforderungen. So müssen beispielsweise neue Talente auch in den sozialen Netzwerken wie Xing und LinkedIn adressiert und letztlich gefunden werden. Aber auch Onboarding- und Performance- bzw. Goal-Prozesse werden letztlich wichtiger, um junge Talente erfolgreich zu halten. Die Cloud ist hierbei als flexibles Vehikel ideal geeignet, so die Einschätzung der Marktexperten.

Trennlinie zwischen aPaaS und iPaaS weicht auf

Weiter nimmt der Markt für Integration-PaaS verstärkt an Fahrt auf. Treiber sind nicht nur die Notwendigkeit zur schnellen Veränderung und Anpassung im Business, sondern auch die verstärkte Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten einer iPaaS-Lösung bei den IT-Leitern und auch den Anwendern auf der Fachabteilungsseite. Skalierbarkeit ist ebenso ein Thema wie die Anzahl der Adapter und Konnektoren, um vorhandene Systeme integrieren zu können. Äußerst präsent in diesem Metier sind 2017 auch wieder Informatica, Deutsche Telekom und TIBCO. Einen Sprung nach vorn macht Dell Boomi. Hier stehen starke Investoren dahinter, die auch im für die Zukunft wichtigen Bereich wie IoT präsent sind. Auch Mulesoft kann seine Position behaupten, ist technisch stärker geworden und investiert verstärkt in diesem Umfeld.

Im Markt für Application-Platform-as-a-Service (aPaaS) weiß der Entwickler entweder recht genau, was er will, oder er erwartet eine Lösung, die Beratung und Organisationshilfen mit anbietet. Der erfahrene Entwickler kann inzwischen auf ein breites und professionelles Set an Frameworks zur Entwicklung von AWS, Microsoft oder IBM und vielen weiteren zurückgreifen. Gerade Unternehmen, die mehr und mehr auf DevOps schauen, werden jedoch diese Umstellung in Verbindung mit einer aPaaS kaum alleine bewältigen können. Sie benötigen eine entsprechende Beratung, um die richtige Plattform auszuwählen und um die organisatorischen Umstellungen zu meistern. Hier kommen Dienstleister mit ins Spiel, die gehostete oder auch gemanagte Varianten von beispielsweise Cloud Foundry oder Red Hat OpenShift betreiben oder auch in der Konfiguration einschlägiger Public-aPaaS-Lösungen behilflich sind.

IaaS – „The new normal“

Im IaaS-Segment untersucht die aktuelle ISG/Experton-Studie auch den Markt der Self Service Public Cloud sowie (gemanagte) Enterprise-Lösungen aus den Händen professioneller IT-Dienstleister. Kurz und knapp: Die Enterprise Cloud ist differenzierter, langsamer und nimmt Kunden mit der Legacy IT an die Hand, die Public Cloud ist bei genauer Betrachtung komplex, dabei aber rasant schnell und daher– im Fall des Mittelstands – ohne professionelle Hilfe eines auf die Public Cloud spezialisierten Managed Service Providers schwer zu nutzen.

Während die (Hyperscaler/Self Service) Public Cloud standardisiert und im Optimalfall als direkt buchbarer Infrastruktur-Service per Knopfdruck zu gefallen weiß, stellt die Enterprise Cloud Ressourcen aus den Händen professioneller Dienstleister und somit meist auch individuellen Verträgen zur Verfügung. On-Demand und Pay-as-you-Go (PAYG) hält auch hier weiter Einzug, ist jedoch noch nicht immer fester Bestandteil der bestehenden Verträge. Private Cloud Ressourcen aus dem Managed Hosting spielen hier ebenfalls noch mit rein und ergeben häufig hybride Vertrags- bzw. System-Konstellationen. Diese Tatsache allein bremst diesen Markt schon aus. Dieser Markt ist aber auch aufgrund der fehlenden Innovationsrate und Funktionen wie „Event Trigger Services“ (AWS Lamda, Microsoft Functions, IBM OpenWhisk) für den Aufbau von Serverless Computing noch als eher traditionell einzustufen. Die Anzahl Cloud-nativer Applikationen (Apps), die als Micro Service autonom agieren und Infrastrukturen auf Basis der Umgebung bzw. Last etwas „diktieren“, ist aber noch verschwindend gering. Der nachhaltige Mehrwert der Public-Cloud-Infrastrukturen kommt daher erst mit erhöhter Applikationsintelligenz und der ISV-Transformation zum Tragen.

IaaS als Startpunkt für Multi-Cloud-Integration

Unabhängig vom Zielmarkt Mittelstand oder Großkunden, in denen das Angebot unter anderem in puncto Preisgestaltung, Vertragsformen, Bundles, Vertriebsansatz und Umsatz unterschieden wurde, kann ISG/Experton feststellen, dass der gemanagte Enterprise-IaaS-Markt aus der Hosted- und somit Non-HyperScaler-Umgebung an Attraktivität gewonnen hat, sich jedoch gleichzeitig in die Integrationsrolle hybrider bzw. Multi-Cloud-Landschaften flüchtet. Die Einbeziehung von public-cloud-basiertem Object Storage ist hier der kleinste gemeinsame Nenner und schon beinahe Standard.

Dies gelingt dank steigendem Automatismus der ausgefeilten technischen Plattformen im Hinblick auf effiziente Orchestrierung und dem Einbezug von Konfiguration Management sowie Identity-and-Access-Management (IAM). Carrier-Kooperationen sorgen für erhöhte Sicherheit und geringere Latenzen im zunehmend nachgefragten End-to-End-Betrieb. Ferner ist zu konstatieren, dass der Hosting-Markt sukzessive eigene Assets in Form von Rechenzentrumsleistungen zurückfährt und stattdessen lieber „Flugblättchen für HyperScaler im Public Cloud Business“ verteilt. Die Fertigungstiefe im Hinblick auf eigene Data Center und HW-Ressourcen wird also zurückgefahren. Margenträchtige Dienstleistungen werden dafür rundherum angeboten und ausgebaut.

IaaS als Taktgeber im Self Service Public Cloud Segment

Die (Self Service) Public Cloud gibt den Takt hinsichtlich der Innovationen und natürlich auch der Elastizität sowie des Preises an. Mit Ausnahme der Microsoft-Cloud, bei der der Quellcode von Azure zunehmend offenlegt wird, sind Public Clouds wie zum Beispiel von AWS, Google oder IBM Softlayer (jetzt Bluemix) in der Regel eine Blackbox auf Basis individueller bzw. proprietärer Eigenentwicklungen, die natürlich mittels APIs angesprochen werden können. Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie die OTC Plattform der Telekom auf Basis von Openstack.

Vor allem aber ist der Trend zur künstlichen Intelligenz hervorzuheben, der zum gegenwärtigen Zeitpunkt primär den Public Clouds vorbehalten ist und nicht nur den Betrieb immer weiter automatisiert, sondern auch die nötige Komponente im Thema Predictive Security beisteuert. Hier hat IBM mit Watson die Chance die Aufholjagd im Cloud-Geschäft zu beschleunigen. Zudem setzt IBM neben Bare Metal-Servern und kostenlosem Netzwerk-Traffic auch auf eine enge VMware-Kooperation und somit dem Marktführer und Standard in der On-Premise Private Cloud.

Hoster in der Bewertung

Nach neuer Metrik der Bewertung sowie Zusammenlegung der Private und Enterprise Cloud, hebt ISG/Experton im Kontext der Großkunden bzw. Multinationals ab 5.000 Mitarbeitern die Dienstleister Atos, IBM und Deutsche Telekom (TSI) sowie auch BT und HPE für das IaaS-Segment besonders heraus. Im Markt für den Mittelstand legt Bechtle gehörig zu aufgrund wesentlicher Weichenstellungen für Enterprise-konformes IaaS, das vielen kleinen Systemhäusern als zentrales Portfolio-Bausteinchen angeboten wird – „hier wird schwer unter der Haube geschraubt“, so die Marktexperten. Nennenswerte Provider sind Deutsche Telekom (TDG), Cancom/Pironet und auch Dimension Data (NTT). Allerdings sind laut ISG/Experton auch QSC, Claranet und Fujitsu herausragend positioniert und eine sicherere Bank für Kunden mit Branchenanforderungen. In beinahe allen Fällen gehört das standardisierte und effiziente Provisieren von IaaS-Komponenten zur Basis höherwertiger Services. Neu aufgenommen wurde Ratiokontakt mit viel Know-how im Bereich innovativer und effizienter Cloud-Plattformen. Plusserver verzeichnet weiterhin große Kompetenzen und Kundenprojekte, muss sich aber aufgrund neuer Grundordnungen am Markt behaupten. Host Europe gibt hier aufgrund der GoDaddy-Übernahme keine Rückendeckung mehr.

Lösungen für sicheres, Enterprise-konformes Cloud Filesharing bis hin zum Enterprise Content Management werden in Deutschland vermehrt nachgefragt.
Lösungen für sicheres, Enterprise-konformes Cloud Filesharing bis hin zum Enterprise Content Management werden in Deutschland vermehrt nachgefragt. (Bild: Experton Group)

Die Studie „ISG Provider Lens Germany 2017 – Cloud Transformation/Operation Services & XaaS” gibt schließlich auch Aufschluss über SaaS-Lösungen für Enterprise Cloud Filesharing. Demnach lässt sich global wie auch in Deutschland beobachten, dass Lösungen für ein sicheres, Enterprise-konformes Cloud Filesharing bis hin zum Enterprise Content Management verstärkt nachgefragt werden. Die Anbieter für entsprechende Lösungen versuchen über lokale Datenhaltung und unterschiedlichste Sicherheitsaspekte (in Punkto Verschlüsselung etc.) von sich zu überzeugen. Dropbox, im vergangenen Jahr noch Rising Star, ist aktuell einer der bemühtesten Anbieter in diesem Marktsegment und das mit Erfolg. Das Unternehmen ist nun erstmalig im Leader-Quadranten positioniert, da man fokussiert den deutschen Markt adressiert und lokale Rechenzentren als auch Standorte geschaffen hat. Zahlreiche, große Referenzkunden aus Deutschland belegen nachweislich den Erfolg. SSP Europe bleibt mit seinem Secure Data Space als deutscher Anbieter nach wie vor höchst attraktiv – viele OEM Partnerschaften zum Beispiel mit Bechtle, die in diesem Jahr zusätzlich aufgenommen wurden, bescheren dem Anbieter weiterhin Erfolg und zeugen von der überaus attraktiven und funktionalen Lösung. Insgesamt ließen sich 19 relevante Anbieter im Markt ausfindig machen, die über entsprechende Umsätze und einen lokalen Marktauftritt verfügen.

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